OSHA-Netzwerk Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz
Letzte Änderung: 27.11.2018

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06

December
2018

Bewerbungsstart beim Deutschen Arbeitsschutzpreis 2019: Neue Vorbilder in Sachen Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit gesucht.

Am 01.12.2018 startet die Bewerbungsphase für den Deutschen Arbeitsschutzpreis 2019. Die...

31

October
2018

LASI veröffentlicht die erweiterte LV 45 „Leitlinien zur Gefahrstoffverordnung“ mit den Leitsätzen zu Tätigkeiten an Asbest

Zentrales Element der Ergänzung sind zwischen den Ländern im Sommer 2018 abgestimmte „Leitsätze“...

22

October
2018

Die aktualisierte Liste der anerkannten Lehrgangsträger für Asbestsachkunde nach TRGS 519 in Deutschland ist nun verfügbar!

Unternehmen, die Tätigkeiten an Asbest durchführen benötigen mindestens einen Sachkundigen vor Ort,...

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LV      Datum (YYYY/MM/DD)    Titel Info Download
45 2018/22/10

LV 45 Leitlinien zur Gefahrstoffverordnung

Fragen und Antworten zur Gefahrstoffverordnung 3. überarbeitete Auflage 2012 mit Ergänzung 2018 im Abschnitt I „Asbest“

Info / Vorschau

Leitlinien zur Gefahrstoffverordnung - Fragen und Antworten zur Gefahrstoffverordnung (LV 45)
 
3. überarb. Aufl. Oktober 2012 mit Ergänzungen 2018 im Abschnitt I Asbest - A4 - 78 S.- ISBN 978-3-936415-93-3

Die letzte Aktualisierung dieser Leitlinien zur Gefahrstoffverordnung liegt inzwischen sechs Jahre zurück. Die nächste Überarbeitung sollte ursprünglich nach der für 2015 geplanten, umfassenden Novellierung der Gefahrstoffverordnung erfolgen. Diese Novellierung verzö- gert sich jedoch weiter. Zugleich gibt es aber wegen zahlreicher Detailänderungen in der Gefahrstoffverordnung mit den kleinen Novellen 2013 und 2015 und aktueller Fragen aus der Praxis deutlichen Bedarf für eine überarbeitete Neuauflage. Besonders drängend sind Fragestellungen, die den einheitlichen Vollzug bei Tätigkeiten mit Asbest betreffen, insbe- sondere die Klarstellung, welche Tätigkeiten an Asbest als zulässig bzw. unzulässig im Sin- ne der Gefahrstoffverordnung einzustufen sind. Damit die hierfür zwischen den Ländern im Sommer 2018 abgestimmte Position nicht erst im Rahmen der nächsten umfassenden Überarbeitung Eingang in diese Leitlinien finden, wurde eine „Ergänzung 2018“ gestaltet, die auf den Abschnitt I (Asbest) beschränkt ist. Im Übrigen geben diese Leitlinien weiterhin den Stand von 2012 wieder.

Zentrales Element der Ergänzung sind „Leitsätze“ zur Auslegung der Verbote und Be- schränkungen nach Anhang II Nummer 1 Gefahrstoffverordnung. Diese Leitsätze sollen dazu beitragen, Unterschiede in der behördlichen Vollzugspraxis zu vermeiden und den Aufsichtsbehörden eine verlässliche Grundlage für Ihr Handeln in diesem konfliktreichen Aufgabenbereich zu geben.

 

 

 

63 2018/13/09

LV 63 Leitfaden zu Anforderungen an die Fachkunde nach Biostoffverordnung

1. Auflage

Info / Vorschau

LV 63 Leitfaden zu Anforderungen an die Fachkunde nach Biostoffverordnung

1. Auflage

Ausgabejahr 2018 – Seiten 23 – Format A4 –  ISBN: 978-3-936 415-92-6

 

Die Biostoffverordnung in der Fassung vom Juli 2013, zuletzt geändert im März 2017, enthält einige wichtige Änderungen gegenüber der vorherigen Fassung. Eine davon ist die Konkreti- sierung der Arbeitgeberverantwortung durch die Festlegung bestimmter Fachkundeanforde- rungen bei den Beschäftigten. Hintergrund war das bisherige Fehlen gesetzlicher Anforde- rungen an besondere Funktionsträger in der Biostoffverordnung, die den Arbeitgeber1 mit ihrem Fachwissen unterstützen, während in vielen anderen Rechtsvorschriften explizit Be- auftragte für spezielle Fragestellungen etabliert sind.

So wurde eine Definition des Begriffs „fachkundigim Hinblick auf die Qualifikation der Be- schäftigten, die zur Ausübung einer in dieser Verordnung bestimmten Aufgabe befähigt ist, aufgenommen. Dabei gibt es keine einheitliche Fachkunde, sondern die Anforderungen an die Fachkunde sind abhängig von der jeweiligen Art der Aufgabe sowie der Höhe der Ge- fährdung und müssen entsprechend nachgewiesen werden.

Eine besonders herausgehobene Funktion ist für Tätigkeiten mit hohem Infektionsrisiko vor- gesehen. Für Tätigkeiten der Schutzstufen 3 und 4 bedarf es einer vom Arbeitgeber benann- ten Person, die zuverlässig sein muss und über eine Fachkunde verfügt, die der hohen Ge- fährdung entspricht. Insbesondere muss die benannte Person über die notwendige Arbeits- schutzkompetenz verfügen.

Im Juni 2014 wurde die vom Ausschuss für Biologische Arbeitsstoffe (ABAS) erarbeitete Technische Regel für Biologische Arbeitsstoffe (TRBA) 200 vom Bundesministerium für Ar- beit und Soziales (BMAS) veröffentlicht. Wie der Titel „Anforderungen an die Fachkunde nach Biostoffverordnung“ besagt, wird dort Näheres zur Auslegung der im Verordnungstext kurz gehaltenen Formulierungen beschrieben.

Trotz dieser Konkretisierung der Biostoffverordnung (BioStoffV) in der TRBA 200 können sich in der Praxis noch Fragen hinsichtlich der Fachkunde auch hinsichtlich der Abgren- zung zu anderen Rechtsgebieten - ergeben. Diese in allgemeiner Form zu beantworten ist die Absicht des vorliegenden Papiers „Leitfaden zu Anforderungen an die Fachkunde nach Biostoffverordnung“. Der Leitfaden soll eine Hilfestellung für das Überwachungs- bzw. Auf- sichtspersonal der Länder darstellen und darüber hinaus einen Beitrag zur Harmonisierung des Vollzugs in Deutschland leisten.

 

 

 

48 2018/13/09

LV 48 Buß- und Verwarnungsgeldkataloge zum Fahrpersonalrecht

4. überarbeitete Auflage

Info / Vorschau

LV 48 Buß- und Verwarnungsgeldkataloge zum Fahrpersonalrecht

4. überarbeitete Auflage

Ausgabejahr 2018 – Seiten 57 – Format A4 –  ISBN: 978-3-936 415-95-7

Unverändert bildet die Straße den mit Abstand wichtigsten Verkehrsträger zur Abwicklung des Güterverkehrs in Deutschland und Europa. Staus sind alltäglich. Terminfrachten, Just-in-Time Lieferungen und unkalkulierbare Verkehrsbedingungen machen die Straßen zu einem stark be- lastenden Arbeitsplatz.

Hier setzen die Sozialvorschriften im Straßenverkehr mit dem Ziel an, die Sicherheit und Gesund- heit des Fahrpersonals von Lastkraftwagen und Reisebussen zu erhalten und zu verbessern sowie eine Verbesserung der Verkehrssicherheit zu erreichen. Im Fahrpersonalrecht sind die maximalen Lenkzeiten sowie die Mindestruhe- und Pausenzeiten für das Fahrpersonal festgelegt. Die Ahn- dung dieser Verstöße obliegt den Aufsichtsbehörden.

Aufgrund gesetzlicher Neuregelungen war es erforderlich, die LASI–Veröffentlichung „Buß- und Verwarnungsgeldkataloge zum Fahrpersonalrecht“ (LV 48) zu überarbeiten.

Im Mittelpunkt der 4. überarbeiteten Auflage stehen die aktualisierten Bußgeldkataloge für Verstöße gegen das Fahrpersonalgesetz und die Fahrpersonalverordnung.

Bei der Überarbeitung der Buß- und Verwarnungsgeldkataloge wurden die europäischen Schutz- ziele Schutz des Einzelnen vor Überlastung, Verkehrssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit, aber auch das Ziel „Harmonisierung der Bußgelder in Europa“, berücksichtigt. Die Vorgaben der Euro- päischen Gemeinschaft, dass Sanktionen für Verstöße nicht nur wirksam und verhältnismäßig, son- dern auch abschreckend und nicht diskriminierend sein sollen (Erwägungsgrund Nr. 26 zur Verord- nung (EG) Nr. 561/2006), sind genauso in die Überlegungen einbezogen worden wie die Erfahrun- gen seit Veröffentlichung der ersten Auflage der LV 48.

Mit der Herausgabe der Buß- und Verwarnungsgeldkataloge verfolgt der Länderausschuss für Ar- beitsschutz und Sicherheitstechnik (LASI) das Ziel, länderübergreifend einheitliche Maßstäbe für die Höhe der Bußgelder festzulegen, die die zuständigen Behörden in Deutschland bei Verstößen anwenden. Damit soll sichergestellt werden, dass bundesweit bei der Ahndung von Zuwiderhand- lungen einheitliche Bußgeldsätze zugrunde gelegt werden.

Diese Veröffentlichung hat das Ziel einer einheitlichen Durchführung des Fahrpersonalrechts in den Ländern und richtet sich daher in erster Linie an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der für die Durchführung der Sozialvorschriften im Straßenverkehr zuständigen Aufsichtsbehörden. Sie ist darüber hinaus aber auch eine Informationsquelle für diejenigen, die an anderer Stelle für die Um- setzung der Sozialvorschriften im Straßenverkehr sorgen müssen.

36 2018/13/09

LV 36 Handlungsanleitung für die Ausführung der Marktüberwachung in Deutschland

5. überarbeitete Auflage

Info / Vorschau

LV 36 Handlungsanleitung für die Ausführung der Marktüberwachung in Deutschland

Ausgabejahr 2018 – 151 Seiten – Format A4 - ISBN  978-3-936 415-94-0 

 

Die Handlungsanleitung für die Ausführung der Marktüberwachung in Deutschland – LV 36 – er- scheint nun bereits in der fünften Auflage und wurde erstmals im November 2004 herausgegeben. Damals wie heute ist ihr Ziel, die von den Ländern entwickelten und etablierten Instrumente nach- vollziehbar zu beschreiben, die eine effiziente und effektive Marktüberwachung ermöglichen.

Die Handlungsanleitung stellt damit einen wesentlichen Baustein dar, mit dem die Länder eine ord- nungsgemäße Aufgabenwahrnehmung und effiziente Zusammenarbeit ihrer Marktüberwachungs- behörden sicherstellen. Sinn und Zweck einer funktionierenden Marktüberwachung wiederum ist nicht weniger als einerseits der Schutz von Personen vor unsicheren Produkten sowie andererseits von Wirtschaftsakteuren vor unfairem Wettbewerb im europäischen Binnenmarkt.

Der Bereich der Produktsicherheit ist geprägt von vielfältigen Veränderungen und Entwicklungen. Dabei ist es entscheidend, schnell auf neue Herausforderungen reagieren zu können. Aus diesem Grund wurde schon mit der dritten Auflage der Handlungsanleitung der inzwischen vertraute modu- lare Aufbau eingeführt. Dieser verbessert ihre Handhabbarkeit und erleichtert eine zügige Anpas- sung an künftige Änderungen.

Auch aktuell gilt es, weiterentwickelte Regelungen nachvollziehbar in die Handlungsanleitung zu integrieren. Eine besondere Herausforderung stellen geänderte Verfahrensweisen und Meldewege dar, die die Marktüberwachungsbehörden bei bestimmten Arten von Produktmängeln anzuwenden haben. An erster Stelle ist in diesem Zusammenhang das neue Schutzklauselverfahren zu nennen. Diese Verfahren und Meldewege finden ihren Ursprung in den Musterbestimmungen des Beschlus- ses (EG) Nr. 768/2008, die sukzessive in immer mehr Binnenmarktvorschriften, wie beispielsweise die Niederspannungsrichtlinie, Eingang finden. Nach einer Übergangszeit werden sich die entspre- chenden Regelungen schließlich im gesamten Produktsicherheitsrecht wiederfinden.

Eine weitere wichtige Neuerung ist das Konzept der vorläufigen Maßnahmen, das ebenfalls in dem Beschluss (EG) Nr. 768/2008 angelegt ist und in die Handlungsanleitung aufgenommen werden muss.

Die Erarbeitung der Handlungsanleitung bzw. die Erstellung der folgenden Auflagen obliegen einer Projektgruppe des Arbeitsausschusses Marktüberwachung (AAMÜ), an der sich Vertretungen der Länder Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hessen, Rheinland-Pfalz und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin unter der Federführung von Thüringen beteiligen.

Der AAMÜ hat ein Leitbild entwickelt, in dem er sein Selbstverständnis und seine Grundprinzipen erklärt. Das Leitbild soll nach innen Orientierung geben und somit handlungsleitend und motivierend für den AAMÜ als Ganzes sowie auf die einzelnen Mitglieder wirken. Nach außen soll es deutlich machen, wofür der AAMÜ eintritt. In diesem Sinne wird das Leitbild an prominenter Stelle an den Anfang der fünften Auflage der Handlungsanleitung gestellt.

 

 

 

35 2018/13/09

LV 35 Leitlinien zur Betriebssicherheitsverordnung

Neuauflage 2018

Info / Vorschau

Leitlinien zur Betriebssicherheitsverordnung (LV 35)
 
Neuauflage September 2018 - 44 Seiten - A4 - ISBN 978-3-936415-96-4

 

Im August 2005 veröffentlichte der Länderausschuss für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik die Leitlinien zur Betriebssicherheitsverordnung (LV 35) in einer ersten Auflage, die danach noch erweitert und ergänzt wurden. Die damalige Betriebssicherheitsverordnung löste acht Verordnungen über überwachungsbedürftige Anlagen und die Arbeitsmittelbenutzungs- verordnung ab. Sie setzte außerdem zwei Änderungsrichtlinien der Europäischen Union zur Arbeitsmittelbenutzung, insbesondere in Bezug auf die Prüfung bestimmter Arbeitsmittel und die Benutzung von Arbeitsmitteln, die für zeitweilige Arbeiten an hochgelegenen Arbeitsplätzen bereitgestellt werden, in deutsches Recht um. Die vom Verordnungsgeber gewählte sehr knappe Form der Betriebssicherheitsverordnung führte zwangsläufig bei Mitarbeitern von Unternehmen, bei Sicherheitsfachkräften, Betriebs- und Personalräten, bei Bediensteten von Behörden und Aufsichtspersonen der Unfallversicherungsträger zu zahlreichen Problemen bei der Anwendung der Verordnung. Dies führte letztlich auch dazu, dass die Betriebssicherheitsverordnung im Jahr 2015 novelliert wurde.

Die fachlichen Ansprechpartner für technischen Arbeitsschutz und Anlagensicherheit der obersten Arbeitsschutzbehörden der Länder haben die Leitlinien zur Betriebssicherheits- verordnung komplett überarbeitet und an die novellierte Betriebssicherheitsverordnung 2015 angepasst. Die überarbeitete LV 35 enthält zum einen die weiterhin noch benötigten Leitlinien aus der bisherigen LV 35 und zum anderen auch neu aufgetretene wichtige Auslegungsfragen der BetrSichV, soweit dazu keine Aussagen in den TRBS enthalten sind bzw. sein werden. Die Struktur der bisherigen LV 35 wurde weitgehend beibehalten. Lediglich die Abschnitte E und F wurden zusammengeführt.

Nicht übernommen wurden alle Fragen zu den Übergangsbestimmungen der BetrSichV 2002. Diese sind durch Zeitablauf erledigt. Weiterhin sind solche Fragen gestrichen worden, bei denen die Antwort nur auf eine TRBS verweist und keine weiteren notwendigen Informationen enthält.

Die Leitlinien werden auch zukünftig ergänzt und korrigiert. Einzelne Leitlinien werden nach Veröffentlichung von weiteren technischen Regeln für Betriebssicherheit voraussichtlich entbehrlich. Solche Leitlinien können erst in der jeweils nächsten Auflage gestrichen werden. Für die Nutzung der Leitlinien ist es daher unerlässlich, über den Stand der im Bundesanzeiger bzw. im Bundesarbeitsblatt veröffentlichten technischen Regeln zur Betriebssicherheit informiert zu sein.

Der LASI geht davon aus, dass die Neuauflage der Leitlinien zur Betriebssicherheits- verordnung sowohl als Handlungshilfe für das Aufsichtspersonal der staatlichen 5

Arbeitsschutzbehörden genutzt wird als auch für alle Betriebspraktiker eine wesentliche Hilfe bei der Erfüllung der Forderungen der Betriebssicherheitsverordnung darstellt. Es wird darum gebeten, die bei der Realisierung der Forderungen der Betriebssicherheitsverordnung auftretenden Fragen aus der betrieblichen Praxis den Mitgliedern der Arbeitsgruppe oder dem Vorsitzenden der LASI AG 2 zuzuleiten.

 

 

 

55 2018/18/06

LV 55 Tätigkeiten mit krebserzeugenden Gefahrstoffen

Das risikobezogene Maßnahmenkonzept nach TRGS 910

Info / Vorschau

LV 55 Tätigkeiten mit krebserzeugenden Gefahrstoffen nach TRGS 910


Juni 2018 - 25 Seiten - A4 - ISBN 978-3-936415-91-9 

 

Berufsbedingte Krebserkrankungen sind sowohl in Europa als auch in Deutschland die häufigste Ursache für arbeitsbedingte Erkrankungen mit tödlichem Ausgang. Hauptverantwortlich für diesen Berufskrebs sind krebserzeugende Gefahrstoffe, mit denen Beschäftigte an ihren Arbeitsplätzen tätig sind. Der Schutz der Beschäftigten vor Gefährdungen durch krebserzeugende Gefahrstoffe ist deshalb eine der großen Herausforderungen für einen vorsorgenden Arbeitsschutz, insbesondere da bereits geringe Expositionen irreversible Gesundheitsschäden zur Folge haben können. Die leidvollen Erfahrungen mit dem Fasermineral Asbest, welches auch heute noch für tausende von berufsbedingten Krebserkrankungen verantwortlich ist, mahnen, auf Tätigkeiten mit derart gefährlichen Arbeitsstoffen möglichst zu verzichten. Aber dennoch wird es auch in Zukunft noch Arbeitsverfahren geben, bei denen ein Einsatz von krebserzeugenden Gefahrstoffen erforderlich ist. Dieses darf aber nur nach einer gewissenhaften Ersatzstoffprüfung, einer umfassenden Beurteilung aller relevanten Gefährdungsfaktoren und unter Beachtung der höchst möglichen Schutzmaßnahmen für die Beschäftigten erfolgen.

 

 

 

62 2018/20/03

LV 62 Bußgeldkataloge zur Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV)

1. Auflage März 2018

Info / Vorschau

Bußgeldkataloge zur Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) (LV 62)
 
März 2018 - 30 Seiten - A4 - ISBN 978-3-936415-90-2

Ein wesentliches Ziel der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) ist es, Sicherheit und Gesund- heit der Beschäftigten bei der Verwendung von Arbeitsmitteln zu gewährleisten. Darüber hinaus dient sie hinsichtlich „überwachungsbedürftiger Anlagenauch dem Schutz „anderer Personen im Gefahrenbereich, die aufgrund der Verwendung dieser Anlagen durch Arbeitgeber gefährdet werden können.

Ermächtigungsgrundlagen für den Erlass der BetrSichV sind im Wesentlichen die §§ 18 und 19 des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG) und hinsichtlich der „überwachungsbedürftigen Anlagen“ und sol- cher Anlagen, die von einem Arbeitgeber ohne Beschäftigte verwendet werden, zusätzlich die §§ 34 und 37 des Produktsicherheitsgesetzes (ProdSG) sowie § 19 Absatz 3 des Chemikaliengesetzes (ChemG).

Die erforderlichen Maßnahmen zum Schutz der Beschäftigten und anderer Personen im Gefahren- bereich überwachungsbedürftiger Anlagen hat der Arbeitgeber zu treffen. Werden im Rahmen der Aufsicht durch die zuständigen Behörden Defizite und Mängel bezüglich der getroffenen Schutz- maßnahmen oder der Gefährdungsbeurteilung festgestellt, so sind für eine Reihe wesentlicher Ver- stöße Ordnungswidrigkeitstatbestände in § 22 BetrSichV festgelegt worden.

Die in § 22 Absatz 1 BetrSichV aufgeführten Tatbestände basieren auf § 25 Absatz 1 Nummer 1 ArbSchG; die in § 22 Absatz 2 BetrSichV aufgeführten Tatbestände auf § 39 Absatz 1 Nummer 7 Buchstabe a ProdSG sowie die in § 22 Absatz 3 BetrSichV auf § 39 Absatz 1 Nummer 7 Buchstabe b ProdSG.

Der LASI hat bereits Bußgeldkataloge zum Fahrpersonalrecht, zum Arbeitszeit-, Jugendarbeits- schutz- und Mutterschutzrecht sowie zur Arbeitsstättenverordnung und Biostoffverordnung erstellt.

Diese Bußgeldkataloge haben sich für eine länderübergreifend einheitliche Umsetzung dieser Rechtsvorschriften bewährt. Insbesondere nach der umfassenden Novellierung der BetrSichV soll nun auch für diesen Rechtsbereich eine Hilfestellung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der zuständigen Aufsichtsbehörden zur Verfügung gestellt werden.

Die Bußgeldkataloge entbinden die Ahndungsbehörde jedoch nicht davon, Ermessen nach den ge- setzlichen Zumessungskriterien gemäß § 17 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) unter Berücksichtigung der jeweiligen Umstände des Einzelfalles auszuüben. Sie vereinheitlichen jedoch die Anwendung des § 22 BetrSichV und leisten damit einen Beitrag zur Verringerung des Verwal- tungsaufwandes und zum bundeseinheitlichen Vollzug der Verordnung.

49 2017/30/10

LV 49 Erläuterung und Hinweis für die Durchführung der Erlaubnisverfahren nach §18 der Betriebssicherheitsverordnung

1. Auflage 2017

Info / Vorschau

Erläuterungen und Hinweise für die Durchführung der Erlaubnisverfahren nach §18 der Betriebssicherheitsverorrdnung (LV 49)
 
Oktober 2017 - 55 Seiten - A4 - ISBN 978-3-936415-89-6 

Die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) nennt in § 18 Abs. 1 Anlagen, die der Erlaub- nispflicht unterliegen. Ziel des Erlaubnisverfahrens ist es, dass diese Anlagen entsprechend den Anforderungen der BetrSichV errichtet und betrieben werden. Zudem erhält der Arbeit- geber mit einer Erlaubnis Rechtssicherheit über den zulässigen Betrieb. Im Erlaubnisverfah- ren wird bereits vor der Errichtung dieser Anlagen sowie vor der Durchführung von erlaub- nisbedürftigen Änderungen an diesen Anlagen in einem Verwaltungsverfahren festgestellt, dass die vorgesehene Aufstellung, Bauart und Betriebsweise den sicherheitstechnischen Anforderungen der BetrSichV entsprechen sowie die vorgesehenen sicherheitstechnischen Maßnahmen für den sicheren Betrieb geeignet sind. Im Rahmen des Erlaubnisverfahrens ist ein Prüfbericht einer ZÜS erforderlich, mit dem bestätigt wird, dass die Anlage sicher betrie- ben werden kann. Dazu müssen die zur Prüfung vorgelegten Unterlagen die dafür notwendi- gen Maßnahmen beschreiben. Dadurch können auch Planungsfehler verhindert werden, deren Auswirkungen sonst nur mit erheblichem Aufwand zu beseitigen wären. 

Im Erlaubnisverfahren kann somit frühzeitig auf die sicherheitstechnische Ausgestaltung ei- ner überwachungsbedürftigen Anlage Einfluss genommen und bei Erfordernis entsprechen- de Maßgaben in die Erlaubnis aufgenommen werden. 

Nachfolgend werden der Ablauf des Erlaubnisverfahrens gemäß § 18 BetrSichV allgemein beschrieben und Hinweise für die erforderlichen Unterlagen in den Anhängen 1 bis 7 dieser Veröffentlichung gegeben. Weiterhin sind in Anhang 8 und 9 Hinweise zu wasserlöslichen entzündbaren Flüssigkeiten und zu ethanolhaltigen Kraftstoffen enthalten, die ergänzend im Erlaubnisverfahren zu beachten sind. Neue Erkenntnisse zu erlaubnisbedürftigen Anlagen können analog zu Anhang 8 und 9 in weiteren Anhängen aufgenommen werden. Darüber hinaus sind weitere Bundes- oder Landesvorschriften zu beachten, die in dieser Veröffentli- chung nicht berücksichtigt werden. 

 

Die vorliegende Veröffentlichung soll länderübergreifend zur Sicherstellung eines möglichst einheitlichen Vollzugs beitragen. Sie entfaltet, anders als eine vom Ausschuss für Betriebssi- cherheit (ABS) oder vom Ausschuss für Gefahrstoffe (AGS) erarbeitete und vom BMAS ver- öffentlichte Technische Regel, keine Vermutungswirkung.

59 2017/02/01

LV 59 - Handlungsanleitung zur Überprüfung der Gefährdungsbeurteilung

1. überarbeitete Auflage

Info / Vorschau

Handlungsanleitung zur Überprüfung der Gefährdungsbeurteilung

Ausgabejahr 2017 – 57 Seiten – Format A4 – ISBN 978-3-936 415-87-2

 

Eine gute betriebliche Arbeitsschutzorganisation umfasst insbesondere, dass der Betrieb den Prozess der Gefährdungsbeurteilung systematisch organisiert hat und die einzelnen Pro- zessschritte sorgfältig, fachlich fundiert und pragmatisch umgesetzt werden. Nur so werden alle Gefährdungen erkannt und Maßnahmen zu deren Minimierung eingeleitet.

Die GDA-Leitlinie „Organisation des betrieblichen Arbeitsschutzes“ und die LASI- Veröffentlichung 54 „Grundsätze der behördlichen Systemkontrolle“ enthalten aus diesem Grund das Element 5 „Organisation der Durchführung der Gefährdungsbeurteilung“ und messen ihm bei der Gesamtbewertung der betrieblichen Arbeitsschutzorganisation eine ho- he Bedeutung zu. Die GDA-Leitlinie „Gefährdungsbeurteilung und Dokumentation“ be- schreibt für die Unfallversicherungsträger und die Arbeitsschutzverwaltungen der Länder ein gemeinsames Grundverständnis bei der Überwachung und Beratung der Betriebe. Darauf setzt die vorliegende LASI-Veröffentlichung 59 auf und konkretisiert die GDA-Leitlinie, ohne deren inhaltlichen Rahmen zu überschreiten. 

1 2016/01/12

LV 1 Überwachungs- und Beratungstätigkeit der Arbeitsschutzbehörden der Länder - Grundsätze und Standards -

1. überarbeitete Auflage

Info / Vorschau

LV 1 Überwachungs- und Beratungstätigkeit der Arbeitsschutzbehörden der Länder

Ausgabejahr 2016 – 64 Seiten – Format A4 – ISBN 978-3-936415-86-5

Mit der vorliegenden LASI-Veröffentlichung (LV) „Überwachungs- und Beratungstätigkeit der Arbeitsschutzbehörden der Länder - Grundsätze und Standards“ wird erstmalig ein gemeinsames Konzept vorgelegt, wie die Länder ihre Aufgaben im Bereich Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit verstehen, wie sie an die Realisierung dieser Aufgaben herangehen und welche Maßstäbe sie an ihre eigenen Aktivitäten anlegen. Sie folgen damit nicht nur internationalen Verpflichtungen, wie sie sich beispielsweise aus den einschlägigen ILO-Übereinkommen sowie dem EU-Arbeitsschutzrecht ergeben, sondern greifen auch ein Anliegen der Arbeits- und Sozialministerkonferenz (82. ASMK 2005) auf, die in den „Eckpunkten für eine Strategie für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit und für die Optimierung des dualen deutschen Arbeitsschutzsystems“ Kernelemente für die Aufsichts- und Beratungstätigkeit der Arbeitsschutzbehörden festgelegt hatte.

61 2016/30/06

LV 61 Bußgeldkatalog zur Biostoffverordnung

1. Auflage

Info / Vorschau

LV 61 Bußgeldkatalog zur Biostoffverordnung

1. Auflage

 

Ausgabejahr 2016 – Seiten 26 – Format A4 –  ISBN: 978-3-936 415-85-8

Die Biostoffverordnung (BioStoffV) [1] regelt den Schutz der Beschäftigten bei Tätigkeiten mit biologi- schen Arbeitsstoffen, kurz bezeichnet als Biostoffe.

Die Verordnung stammt aus dem Jahr 1999 und setzt die Europäische Arbeitsschutzrichtlinie 2000/54/EU [2] in nationales Recht um. Die BioStoffV wurde mehrfach an den Stand der Technik und wissenschaftlicher Erkenntnisse angepasst. Zudem wurde im Jahr 2010 die Richtlinie zur Vermeidung von Verletzungen durch scharfe/spitze Instrumente im Krankenhaus- und Gesundheitssektor verab- schiedet (Richtlinie 2010/32/EU des Rates) [3]; diese Richtlinie überführt die von den europäischen Sozialpartnern (HOSPEM und EGÖD) geschlossene Rahmenvereinbarung in einen europaweit gel- tenden Standard zur Vermeidung von Nadelstichverletzungen. Mit der grundsätzlich neu gestalteten BioStoffV vom 15. Juli 2013 wurde diese Richtlinie auch in deutsches Recht umgesetzt.

Ein wesentliches Ziel der BioStoffV ist die Vermeidung von Infektionen der Beschäftigten bei der Ar- beit. Weitere wichtige Aspekte sind der Schutz vor sensibilisierenden, toxischen oder anderen die Gesundheit schädigenden Wirkungen bei Tätigkeiten mit Biostoffen.

Die erforderlichen Maßnahmen zum Schutz der Beschäftigten bei Tätigkeiten mit Biostoffen hat der Arbeitgeber1 zu treffen. Werden im Rahmen der Aufsicht der zuständigen Behörden Defizite und Män- gel an den getroffenen Schutzmaßnahmen oder in Bezug auf die Gefährdungsbeurteilung festgestellt, so sind bei einer Reihe von Verstößen gegen wesentliche Schutzmaßnahmen Ordnungswidrig- keitstatbestände in § 20 BioStoffV festgelegt worden. Die in § 20 Absatz 1 BioStoffV benannten Ord- nungswidrigkeiten-Tatbestände basieren auf § 25 Abs. 1 Nr. 1 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) [4].

Der LASI hat bereits Bußgeldkataloge zum Fahrpersonalrecht [5], zum Arbeitszeit-, Jugendarbeits- schutz- und Mutterschutzrecht [6] sowie zur Arbeitsstättenverordnung [7] erstellt und diese zuletzt 2014 aktualisiert.

Diese Bußgeldkataloge haben sich für eine länderübergreifende einheitliche Umsetzung der Rechts- vorschriften bewährt. Insbesondere nach der weitgehenden Neufassung der BioStoffV soll dies nun auch für diesen Rechtsbereich als Hilfestellung für Mitarbeiter der zuständigen Aufsichtsbehörden dienen. 

24 2014/23/12

LV 24 Handlungsanleitung für die Gefährdungsbeurteilung nach der Gefahrstoffverordnung, Umgang mit Lösemitteln im Siebdruck

(2017 zurück gezogen)

Info / Vorschau

LV 24 Handlungsanleitung für die Gefährdungsbeurteilung nach der Gefahrstoffverordnung, Umgang mit Lösemitteln im Siebdruck
Ausgabejahr 2014 – Seiten 47 – Format A4 – ISBN 978-3-936415-81-0

Nach der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) sind die Arbeitgeber verpflichtet, eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen. Diese besteht aus der Erfassung der Gefahrstoffe, der Erstellung eines Konzeptes für die Schutzmaßnahmen und der Prüfung der Wirksamkeit der umgesetzten Maßnahmen. Dabei müssen Arbeitgeber u. a. belegen, dass die Arbeitsplatzgrenzwerte eingehalten werden.
Die verfahrens- und stoffspezifischen Kriterien werden nach Vorgaben erstellt, die in der Technischen Regel TRGS 420 - Verfahrens- und stoffspezifische Kriterien (VSK) für die Gefährdungsbeurteilung- beschrieben sind. Im Anhang der TRGS 420 werden die entsprechenden Verfahren aufgelistet.
Die im Jahr 2001 erarbeitete Handlungsanleitung „Umgang mit Lösemitteln im Siebdruck“wurde im Frühjahr 2008 überarbeitet und in der überarbeiteten Fassung (3. Überarbeitete Auflage) hat der Ausschuss für Gefahrstoffe (AGS im Rahmen der 42. Sitzung am 17. Und 18. November 2008 die Handlungsanleitung „Umgang mit Lösemitteln im Siebdruck“ als VSK verabschiedet. 
Aufgrund neuer toxikologischer Erkenntnisse wurde in der 62. LASI-Sitzung im September 2013 der Anwendungsbereich der Handlungsanleitung durch Ergänzungen in Kapitel 5.1 „Stoffliche Maßnahmen“ angepasst und die Handlungsanleitung anschließend redaktionell überarbeitet und aktualisiert.

23 2014/05/12

LV 23 Leitlinien zu Tätigkeiten mit Biostoffen

4. überarbeitete Auflage

Info / Vorschau

Leitlinien zu Tätigkeiten mit Biostoffen

4. überarbeitete Auflage
Ausgabejahr 2014 – Seiten 105 – Format A4 –  ISBN: 978-3-936415-79-7

Die Biostoffverordnung (BioStoffV) regelt seit dem 1. April 1999 branchenübergreifend den Schutz aller Beschäftigten bei Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen (Biostoffen). Die Neufassung der Verordnung, die am 23. Juli 2013 in Kraft getreten ist, war erforderlich, um die Richtlinie 2010/32/EU („Nadelstich-Richtlinie“) in nationales Recht umzusetzen. Diese verpflichtet Arbeitgeber im Gesundheitsdienst, Beschäftigte vor Infektionen infolge von Verletzungen durch gebrauchte spitze oder scharfe Instrumente zu schützen und diese durch geeignete sichere Instrumente (Sicherheitsgeräte) zu ersetzen. Gleichzeitig wurde die Verordnung einschließlich der Anhänge II und III an neuere wissenschaftliche und technische Entwicklungen angepasst sowie Erkenntnisse aus der Anwendung der bisherigen Verordnung einbezogen.

Der Länderausschuss für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik (LASI) hat die Leitlinien zur Biostoffverordnung vollständig überarbeitet und an die Regelungen der novellierten BioStoffV angepasst. Mit den in der 4. Auflage der LV 23 Leitlinien zu Tätigkeiten mit Biostoffen getroffenen Aussagen werden Antworten auf grundlegende Fragen zur neuen BioStoffV gegeben. Die Aspekte der arbeitsmedizinischen Vorsorge bei Tätigkeiten mit Biostoffen sind weiterhin Bestandteil dieser Leitlinien. Sie sind in der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV) geregelt. Mit den nachfolgenden FAQ (Frequently Asked Questions) wird die Umsetzung in die Praxis erleichtert.

60 2014/19/11

LV 60 Bußgeldkataloge zum Arbeitszeit-, zum Jugendarbeitsschutz- und zum Mutterschutzrecht

Zum 01.01.2018 ist ein neues Mutterschutzgesetz in Kraft getreten. Die in den „Bußgeldkatalogen zum Arbeitszeit-, zum Jugendarbeitsschutz- und zum Mutterschutzrecht“ aufgeführten Angaben zum Mutterschutzrecht beziehen sich auf die bis zum 31.12.2017 geltenden Vorschriften

Info / Vorschau

LV 60 Bußgeldkataloge zu Arbeitszeit-, Jugendarbeitsschutz- und Mutterschutzrecht

Ausgabejahr 2014 – Seiten 35 – Format A4 – ISBN 978-3-936415-78-0

Der Arbeitgeber ist für den Arbeitsschutz und Gesundheitsschutz der Beschäftigten im Betrieb verantwortlich und muss die erforderlichen Maßnahmen ergreifen, um die Beschäftigten und insbesondere auch besonders gefährdete Personengruppen zu schützen.

Dabei gewährt das Arbeitszeitgesetz den Gesundheitsschutz der Beschäftigten, indem es für die Arbeitszeitgestaltung in der Woche und auch am Sonntag verbindliche Vorgaben macht. Das Jugendarbeitsschutzgesetz und die Kinderarbeitsschutzverordnung schaffen die rechtlichen Voraussetzungen, um Kinder und Jugendliche vor Überforderung, Überbeanspruchung und Gefahren am Arbeitsplatz zu schützen. Das Mutterschutzgesetz bildet den rechtlichen Rahmen, um die (werdende und stillende) Mutter und ihr Kind vor Gefährdungen, Überforderung und Gesundheitsschädigung am Arbeitsplatz, vor finanziellen Einbußen sowie vor dem Verlust des Arbeitsplatzes während der Schwangerschaft und einige Zeit nach der Geburt zu schützen.

Der LASI hat im Jahr 1996 u. a. Bußgeldkataloge zum Fahrpersonalrecht, zum Arbeitszeit-, Jugendarbeitsschutz- und Mutterschutzrecht erlassen. Nachdem die Buß- und Verwarnungsgeldkataloge des LASI zum Fahrpersonalrecht seit 2008 als LASI Veröffentlichung LV 48 publiziert wurden – werden nun - aufgrund der positiven Erfahrungen der letzten Jahre bei der Anwendung dieser Veröffentlichung-  auch die zum Arbeitszeit-, zum Jugendarbeitsschutz- und zum Mutterschutzrecht erarbeiteten Bußgeldkataloge veröffentlicht.

Die LV 60 soll dabei nicht nur eine Hilfestellung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der zuständigen Aufsichtsbehörden sein, sie kann auch eine Informationsquelle für diejenigen sein, die an anderer Stelle für die Umsetzung der Vorschriften des sozialen Arbeitsschutzes in den Betrieben sorgen müssen. Zudem soll die Veröffentlichung der sicherstellen, dass bei der Durchführung von Ordnungswidrigkeitenverfahren bundeseinheitlich verfahren wird. 

21 2013/20/12

LV 21 Arbeitsschutzmanagementsysteme - Spezifikation zur freiwilligen Einführung, Anwendung und Weiterentwicklung von Arbeitsschutzmanagementsystemen (AMS)

3. überarbeitete Auflage 2006 2013 - zurück gezogen und durch LV 58 ersetzt

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Arbeitsschutzmanagementsysteme - Spezifikation zur freiwilligen Einführung, Anwendung und Weiterentwicklung von Arbeitsschutzmanagementsystemen (AMS) (LV 21)
 
3. Auflage März 2006 - Seiten 36 - Format A4 - ISBN 3-936415-19-6 (Erstausgabejahr 2000)

In der LASI-Veröffentlichung "Arbeitsschutzmanagementsysteme" ist ein Arbeitsschutzmanagementsystem-Konzept in acht Systemelementen dargelegt. In diesen Elementen werden die grundlegenden, inhaltlichen Anforderungen, die in den "Eckpunkten des BMA, der obersten Arbeitsschutzbehörden der Bundesländer, der Träger der gesetzlichen Unfallversicherung und der Sozialpartner zur Entwicklung und Bewertung von Konzepten für Arbeitsschutzmanagementsysteme" festgelegt wurden, umgesetzt; seine Struktur ist an diese Eck-punkte angepasst.
Das LASI-Konzept erfüllt die Anforderungen des Nationalen Leitfadens für Arbeitsschutzmanagementsysteme und damit auch die Anforderungen des ILO-Leitfadens Arbeitsschutzmanagementsysteme.
Eine uneingeschränkte Anwendung für international tätige Unternehmen wird dadurch ermöglicht.

Mit dieser LASI-Veröffentlichung wird den Unternehmen eine inhaltlich vollständige und praxisnahe Anleitung zur freiwilligen Einführung, Anwendung und Weiterentwicklung von Arbeitsschutzmanagementsystemen an die Hand gegeben, die auch Verknüpfungsmöglichkeiten mit Qualitätsmanagementsystemen nach ISO 9001:2000 und Umweltmanagementsystemen nach ISO 14001:2004 beinhaltet.
Dieses Konzept ist das einzige Arbeitsschutzmana-gementsystem-Konzept in Deutschland, das aufgrund eines LASI-Beschlusses veröffentlicht wurde und einheitlich in allen Ländern angewendet werden kann.

In der hier vorliegenden 3. Auflage wurden die Begriffe „Dokument“ und „Aufzeichnung“ in Anlehnung an die ISO 9000:2000 „Qualitätsmanagementsysteme - Grundlagen und Begriffe“ angepasst.
Im Anhang wurde aufgrund der Neuausgabe der Norm für Umweltmanagementsysteme ISO 14001:2004 die bisherige Verknüpfungstabelle aktualisiert und eine weitere Tabelle, die die Erfüllung des Nationalen Leitfadens für Arbeitsschutzmanagementsysteme durch die Systemelemente dieser Spezifikation darlegt, aufgenommen.

58 2013/20/06

LV 58 Beratung der Länder zu und Umgang der Länder mit Arbeitsschutzmanagementsystemen

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LV 58 Beratung der Länder zu und Umgang der Länder mit Arbeitsschutzmanagementsystemen

Juni 2013 - A 4 - 26 Seiten - ISBN 978-3-936415-76-6

Das Ziel des Arbeitsschutzgesetzes ist, Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten bei der Arbeit durch Maßnahmen des Arbeitsschutzes zu sichern und zu verbessern. Maßnahmen des Arbeitsschutzes, einschließlich der Maßnahmen zur menschengerechten Gestaltung der Arbeit, können in den Betrieben längst nicht mehr von Einzelinitiativen und Zufällen abhängig gemacht werden.
Die komplexen Anforderungen an den Arbeitsschutz bei neuen Technologien und Prozessen sowie die notwendige weitere Reduzierung von Arbeitsunfällen und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren drängen zu einem effizienten und systematischen Arbeitsschutz in den Betrieben.
Dieser trägt zur langfristigen Kostenentlastung der Betriebe sowie der sozialen Sicherungssysteme bei.

Angesichts dieser Entwicklungen in der Arbeitswelt kann auch die Aufsichtstätigkeit der staatlichen Arbeitsschutzbehörden nicht mehr bei Einzelmaßnahmen ansetzen. Vielmehr müssen Betriebe als Systeme betrachtet und als „Organisationsgebilde“ verstanden werden.
Ursachen für Arbeitsschutzmängel müssen aufgedeckt werden.
Im Rahmen der Beratung wird eine Fortentwicklung der Arbeitsschutzorganisation zu einem Arbeitsschutzmanagementsystem als kontinuierlicher Prozess im Betrieb gefördert. Der Arbeitgeber kann so seine Organisationspflichten nach Arbeitsschutzgesetz erfüllen und darüber hinaus weitere Vorteile bei der Kostenreduktion, der Motivation der Beschäftigten der Transparenz und Effektivität sowie der Rechtssicherheit gewinnen.
Bei der Beratung zu Arbeitsschutzmanagementsystemen gibt
die LV 58 „Beratung der Länder zu und Umgang der Länder mit Arbeitsschutzmanagementsystemen“ Hilfestellung.

46 2013/11/03

LV 46 Leitlinien zum Produktsicherheitsgesetz

3. überarbeitete Auflage 2013

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Leitlinien zum Produktsicherheitsgesetz (LV 46)
 
3. überarb. Aufl. März 2013 - A4 - 38 Seiten - ISBN 978-3-936415-75-9

Mit Inkrafttreten des Gesetzes über die Bereitstellung von Produkten auf dem Markt (Produktsicherheitsgesetz – ProdSG) am 1. Dezember 2011 wurde das bis dahin geltende Geräte- und Produktsicherheitsgesetz (GPSG) abgelöst. Das neue ProdSG dient in erster Linie der Anpassung des bisherigen Geräte- und Produktsicherheitsrechts an den neuen europäischen Rechtsrahmen (New Legislative Framework – NLF).
Aufgrund der Neufassung war eine grundlegende Überarbeitung der bestehenden Leitlinien zum GPSG – LV 46 – erforderlich.
Die Leitlinien zum ProdSG wenden sich einerseits an die Vollzugsbehörden der Länder und an den Bund mit dem Ziel, zu gleichen Auslegungen beim Vollzug des ProdSG zu kommen.
Andererseits richten sich die Leitlinien auch an alle diejenigen, die Produkte in Deutschland bereitstellen. Den genannten Adressatenkreisen soll eine Entscheidungshilfe an die Hand gegeben werden, wie den Anforderungen des ProdSG entsprochen werden kann.
Diese Leitlinien können jedoch im Einzelfall ermessensabhängige Entscheidungen der zuständigen Marktüberwachungsbehörde nicht ersetzen.
Die Leitlinien geben die aktuelle Auffassung der Marktüberwachungsbehörden wieder und werden bei Bedarf weiterentwickelt.

56 2013/15/02

LV 56 Bußgeldkataloge zur Arbeitsstättenverordnung

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LV 56 Bußgeldkataloge zur Arbeitsstättenverordnung

Ausgabejahr 2013 – Seiten 19 – Format A4 – ISBN 978-3-936415-73-5

In der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) werden grundsätzliche Anforderungen an das Einrichten und Betreiben von Arbeitsstätten gefordert.
Mit der Änderung der ArbstättV im Juli 2010 ist es nunmehr möglich, durch Aufnahme des § 9 Verstöße gegen das Arbeitsstättenrecht als Straftat und Ordnungswidrigkeit zu ahnden.
Die LASI Veröffentlichung 56 „Bußgeldkataloge zur Arbeitsstättenverordnung“ soll deshalb den staatlichen Arbeitsschutzbehörden als Grundlage für eine einheitliche Vorgehensweise bei der Ahndung von Verstößen gegen das Arbeitsstättenrecht dienen.
Die Bußgeldkataloge beziehen sich auf Arbeitsstätten ohne Baustellen und mit Baustellen.
Zu beachten ist, dass die Bußgeldkataloge derzeit die am häufigsten vorkommenden zu ahndenden Tatbestände widerspiegeln und nach angemessener Anwendungserfahrung ergänzt werden sollen. 

57 2013/15/02

LV 57 Handlungsanleitung zur Beurteilung der Arbeitsbedingungen bei manuellen Arbeitsprozessen

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LV 57 Handlungsanleitung zur Beurteilung der Arbeitsbedingungen bei manuellen Arbeitsprozessen

Ausgabejahr 2013 – Seiten 40 – Format A4 – ISBN 978-3-936415-74-2

Mit der LV 57 wird die von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin im Oktober 2011 veröffentlichte Leitmerkmalmethode für „Manuelle Arbeitsprozesse“ als LASI-Veröffentlichung herausgegeben.
Damit steht den Aufsichtsbeamtinnen und -beamten der Arbeitsschutzbehörden der Länder eine weitere Handlungsanleitung zur Umsetzung des § 5 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) „Beurteilung der Arbeitsbedingungen“ zur Verfügung.
Sie ist neben der LV 9 „Handlungsanleitung zur Beurteilung der Arbeitsbedingungen beim Heben und Tragen von Lasten“ und der
LV 29 „Handlungsanleitung zur Beurteilung der Arbeitsbedingungen beim Ziehen und Schieben von Lasten“ nunmehr die dritte LV zur Umsetzung einer Leitmerkmalmethode.
Mit dieser Methode soll die Wahrscheinlichkeit einer physischen Über- oder Fehlbeanspruchung bei manuellen Arbeitsprozessen im Bereich der oberen Extremitäten bewertet werden.

34 2012/22/10

LV 34 Gegen Mobbing

Handlungsanleitung für die Arbeitsschutzverwaltungen der Länder 1. überarbeitete Auflage Liste der Mobbingberatungsstellen neu 11/2017

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Gegen Mobbing (LV 34)

Handlungsanleitung für die Arbeitsschuzverwaltungen der Länder

1. überarbeitete Auflage

Oktober 2012 - Seiten 29 - Format A4 - ISBN: 978-3-936415-72-8

Es gibt keinen Bereich, der als mobbingfreie Zone gelten könnte, vielmehr zieht sich das Phänomen quer durch alle Berufsgruppen, Branchen und Betriebsgrößen sowie Hierarchiestufen und Tätigkeitsniveaus.
 
Bestimmte Merkmale, vor allem die in Kombination miteinander, erhöhen jedoch das Risiko, von Mobbing betroffen zu werden, deutlich.
Hierzu zählen in erster Linie das Geschlecht und das Alter der Beschäftigten.
Bei Beschäftigten, die zur Zielscheibe von Schikanen, Intrigen und Ausgrenzung werden, zeigen sich zu 98,7% Auswirkungen auf das Arbeits- und Leistungsverhalten. Die Opfer fühlen sich allein gelassen und tragen fast immer erhebliche seelische und körperliche Beschwerden davon. Unternehmen werden neben der Imageschädigung durch die krankheitsbedingten Ausfälle ihrer Mitarbeiter/innen finanziell erheblich belastet.

Mit der Handlungsanleitung sollen Aufsichtspersonen in die Lage versetzt werden, sowohl den Betroffenen Lösungswege aufzuzeigen als auch die Betriebe von der Notwendigkeit, Mobbingprävention durchzuführen und gegen Mobbing vorzugehen, zu überzeugen.

30 2012/15/06

LV 30 Arbeitszeitgestaltung in Krankenhäusern

1. überabeitete Auflage der Neufassung von 2009

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Arbeitszeitgestaltung in Krankenhäusern (LV 30)
 
1. überarbeitete Auflage der Neufassung von 2009
Juni 2012 - 103 Seiten - A 4 - ISBN 978-3-936415-69-8

In den vergangenen Jahren wurden in Krankenhäusern, Pflege- und Betreuungseinrichtungen vielfältige neue Formen der Arbeitszeitgestaltung eingeführt. Die unter Nutzung des im Arbeitszeitgesetz eingeräumten Spielraumes vereinbarten zahlreichen tarifvertraglichen Regelungen lassen einen hohen Flexibilisierungsspielraum für die Arbeitszeitgestaltung in den Einrichtungen des Gesundheitswesens zu.

In der Praxis stellen sich heute weniger Fragen zur Konzipierung neuer Arbeitszeitmodelle. Die Probleme und Fragen konzentrieren sich vielmehr auf die Auslegung des Arbeitszeitgesetzes im Zusammenhang mit den tarifvertraglichen Regelungen. Zur Klärung dieser Fragen soll diese überarbeitete Auflage der Neufassung der LV 30 „Arbeitszeitgestaltung in Krankenhäusern“ beitragen. Es werden bewährte Inhalte wie die Darstellung der rechtlichen Grundlagen und eine Zusammenstellung praktischer Fragen und Antworten wieder aufgenommen.
Gleichzeitig wird auf neue Schwerpunkte wie z. B. die Auswirkungen langer Schichten und die bei deren Gestaltung zu berücksichtigenden Rahmenbedingungen sowie die Bedeutung der Gefährdungsbeurteilung für die Arbeitszeitgestaltung eingegangen.
 
Die vorliegende Fassung der LASI – Veröffentlichung ist wie die Neufassung von 2009 als Hilfestellung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der staatlichen Arbeitsschutzbehörden und als Informationsquelle für diejenigen gedacht, die sich in Einrichtungen des Gesundheitswesens mit der Problematik der Arbeitszeitgestaltung auseinandersetzen. 

16 2011/20/09

LV 16 Kenngrößen zur Beurteilung raumklimatischer Grundparameter

1. überarbeitete Auflage

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Kenngrößen zur Beurteilung raumklimatischer Grundparameter (LV 16)

1. überarb.Auflage 2011 - Seiten 42 - Format A4 - ISBN 978-3-936415-66-7

Es werden die zur Zeit gültigen Richtwerte für die Klimagrundparameter aus
Normen und anderen Quellen zusammengestellt. Mit dieser Veröffentlichung soll eine Lücke in der verfügbaren Literatur geschlossen werden.
Jeder, der den Arbeitsschutz betreffende Messungen bewerten muss, weiß, wieviel Zeit die Suche nach einem Richtwert kosten kann.
Dieses Material ist vorrangig für die Beurteilung von Arbeitsplätzen gedacht. Arbeitsbereichsbeurteilungen, wie sie z.B. an Kassenarbeitsplätzen und Info-Points der Deutschen Bahn AG vorgenommen werden, erfordern die Berücksichtigung unterschiedlicher Grenzwerte.
Es erfolgt nur die getrennte Wertung der einzelnen Klimakomponenten.
 
Die Broschüre wendet sich sowohl an den informierten Betriebspraktiker als auch an den Fachmann, der Messgeräte und Formeln zur Umrechnung von Klimagrößen bereits kennt. Die Verfasser hoffen, dass die vorliegende Broschüre allen, die Klimagrößen messen und bewerten, eine Hilfe sein wird. Sie sind sich bewusst, dass diese Sammlung von Richtwerten einer regelmäßigen Aktualisierung bedarf.

37 2011/22/06

LV 37 Handlungsanleitung für den Umgang mit Arbeits- und Schutzgerüsten

3. überarbeitete Auflage 2011 z.Zt. in Überarbeitung

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Handlungsanleitung für den Umgang mit Arbeits- und Schutzgerüsten
 
3. überarb. Auflage - Juni 2011 - ISBN 978-3-936415-68-1

Diese Handlungsanleitung gibt erläuternde Hinweise zu den Regelungen des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG), der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV), der Baustellenverordnung (BaustellV), den Berufsgenossenschaftlichen Regelungen und zu einschlägigen Normen, die beim Umgang mit Arbeits- und Schutzgerüsten sowie im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung zu berücksichtigen sind. Sie richtet sich vorrangig an den Ersteller und Benutzer von Arbeits- und Schutzgerüsten.
Sie dient als Hilfe für eine erfolgreiche Anwendung der Instrumente der BetrSichV und stellt den gemeinsamen Standpunkt einer Arbeitsgruppe aus folgenden Vertretern dar:

  • den obersten Arbeitsschutzbehörden der Länder
  • der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
  • der IG Bauen-Agrar-Umwelt
  • des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie
  • des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes
  • der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung
  • der Bundesinnung für das Gerüstbauer-Handwerk
  • des Zentralverbandes des Deutschen Dachdeckerhandwerks
  • des Vereins Deutscher Sicherheitsingenieure
54 2011/20/03

LV 54 Grundsätze der behördlichen Systemkontrolle

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Grundsätze der behördlichen Systemkontrolle (LV 54)

März 2011 - 46 Seiten - A 4 - ISBN 978-3-936415-65-0

Die LASI Veröffentlichung LV 54 – Grundsätze der behördlichen Systemkontrolle - stellt das Instrumentarium dar, mit dem die zuständige Arbeitsschutzbehörde das Vorhandensein und das Funktionieren einer systematischen Arbeitsschutzorganisation hinsichtlich ihrer Eignung im Sinne des § 3 ArbSchG überprüft.
Die Ausführungen beschreiben die Grundsätze und die Bestandteile der Systemkontrolle. Sie legen auch das Vorgehen und die zentralen Inhalte einer Systemkontrolle dar.
Konkret enthält sie die Beschreibung von 15 Organisationselementen, eine Bewertungssystematik mit einem Bewertungsmaßstab sowie die Beschreibung einer möglichen Vorgehensweise (Verfahrensanleitung).
Diese Grundsätze sind auch die Grundlage für die Entwicklung spezifischer Anforderungskataloge, Verfahrensbeschreibungen und sonstiger Orientierungshilfen und Vorgaben zur Durchführung einer behördlichen Systemkontrolle.

53 2010/14/10

LV 53 Handlungsanleitung für die Marktüberwachung im Bereich 11. GPSGV

Hinweise für die Beteiligten am Marktgeschehen

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LV 53 Handlungsanleitung für die Marktüberwachung im Bereich 11. GPSGV

Juni 2010 - A 4 - 49 Seiten - ISBN: 3-936415-63-3

Hinweise für die Beteiligten am Marktgeschehen

Diese Handlungsanleitung dient dazu, die Voraussetzungen für einen einheitlichen Vollzug der Marktüberwachung von Produkten nach der Explosionsschutzverordnung (11. GPSGV) auf der Grundlage der LASI-Veröffentlichung „Handlungsanleitung für der Ausführung der Marktüberwachung in Deutschland“ (LV 36) zu schaffen.
Dabei werden u.a. die auf europäischer Ebene getroffenen Regelungen und Beschlüsse des Ständigen Ausschusses zur Richtlinie 94/9/EG, der ATEX-ADCO-Gruppe sowie des Arbeitsausschusses Marktüberwachung (AAMÜ) zugrunde gelegt.

40 2009/20/11

LV 40 Leitlinien zur Arbeitsstättenverordnung

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Leitlinien zur Arbeitsstättenverordnung (LV 40)
 
Ausgabe 2009 - A 4 - 25 Seiten - ISBN 3-936415-38-2

Mit dem Ziel einer bundesweit einheitlichen Beratungs- und Vollzugspraxis hat der LASI Leitlinien für den Vollzug der Arbeitsstättenverordnung verabschiedet. Diese enthalten Auslegungsfragen, Klarstellungen sowie Verweise auf weitergehende Regeln oder Erkenntnisse.
Die Leitlinien werden sukzessive ergänzt und mit dem Vorliegen einschlägiger Regeln für Arbeitsstätten zurückgezogen.

52 2009/20/10

LV 52 Integration psychischer Belastungen in die Beratungs- und Überwachungspraxis der Arbeitsschutzbehörden der Länder

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LV 52 Integration psychischer Belastungen in die Beratungs- und Überwachungspraxis der Arbeitsschutzbehörden der Länder
 
Oktober 2009 - 35 Seiten - A4 - ISBN: 3-936415-62-5

Die LV 52 verfolgt das Ziel, das Thema der psychischen Belastungen in das Aufsichtshandeln der Arbeitsschutzbehörden zu integrieren.
Sie enthält einfach anzuwendende Handlungsleitfäden und Beurteilungshilfen, die von geschulten Aufsichtspersonen eingesetzt werden können.
Neben Hinweisen zur Aufsichtsstrategie und einem Schulungskonzept, wird besonderes Augenmerk auf die Bewertung der Angemessenheit der Gefährdungsbeurteilung im Hinblick auf die psychischen Belastungen gelegt.

51 2009/19/03

LV 51 Handlungsanleitung für die Umsetzung der REACH-Verordnung im Arbeitsschutz

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LV 51 Handlungsanleitung für die Umsetzung der REACH-Verordnung im Arbeitsschutz
 
März 2009 - 24 Seiten - A 4 - ISBN 3-936415-59-5

Mit der vorliegenden Handlungsanleitung, die sich an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der staatlichen Arbeitsschutzbehörden richtet,
werden die durch die REACH-Verordnung berührten Arbeitsschutzaufgaben benannt und als Prüfpunkte formuliert.
Zusätzlich werden Hinweise zur Schnittstelle Betrieblicher Arbeitsschutz / Stoffbezogene Marktüberwachung gegeben.

Mit der Anleitung soll ein länderübergreifend einheitliches Vorgehen der Aufsichtspersonen bei der Überwachung der Arbeitsschutzvorschriften in den Betrieben nach einheitlichen Grundsätzen sichergestellt werden.
Hierbei sind insbesondere die Funktion und die Wechselbeziehung von Sicherheitsdatenblatt, Stoffsicherheitsbericht und Gefährdungsbeurteilung berücksichtigen.

50 2009/16/03

LV 50 Bewegungsergonomische Gestaltung von andauernder Steharbeit

Handlungsanleitung zur Beurteilung der Arbeitsbedingungen

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LV 50 Bewegungsergonomische Gestaltung von andauernder Steharbeit
 
März 2009 - 23 Seiten - ISBN 3-936415-31-5

Jeder zweite Beschäftigte in Deutschland muss oft oder immer bei der Arbeit stehen. Jeder siebente der rund 40 Millionen Beschäftigten fühlt sich durch die Arbeit im Stehen belastet.
In vielen Berufsgruppen wird andauernde Steharbeit geleistet – nicht selten sind irreversible Gesundheitsschäden die Folge.

Diese Handlungshilfe zeigt im Detail auf, welche gesundheitlichen Risiken mit andauernder Arbeit im Stehen verbunden sind und welche Maßnahmen der menschengerechten Arbeitsgestaltung zur Belastungsminimierung beitragen können.

Mit Hilfe der Tabelle zur Risikobeurteilung und dem Fragebogen zur Beurteilung der Arbeitsbedingungen werden Arbeitgeber in die Lage versetzt, Gestaltungsdefizite zu erkennen und präventiv tätig zu werden.
Zugleich wird der Arbeitsschutzaufsicht ein Instrumentarium zur Einschätzung der mit andauernder Steharbeit verbundenen Gesundheitsgefährdung zur Verfügung gestellt.

47 2007/20/03

LV 47 Anforderungen an Anlagen für bioethanolhaltige Kraftstoffe

(2017 zurück gezogen)

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Anforderungen an Anlagen für bioethanolhaltige Kraftstoffe (LV 47)
 
März 2007 - 15 Seiten - A5 - ISBN 3-936415-49-8

Alternative Kraftstoffe spielen, insbesondere vor dem Hintergrund steigender Ölpreise und den Bemühungen um die Senkung der Kohlendioxidemissionen eine immer größer werdende Rolle.
Neben gasförmigen Kraftstoffen erlangen Gemische aus herkömmlichen Ottokraftstoff und Bioethanol zunehmende Bedeutung.

Da diese Gemische mit ihren von bisherigen Kenntnissen abweichenden Eigenschaften nicht vom einschlägigen Regelwerk erfasst werden, ergab sich die Notwendigkeit, Antworten auf die offenen Fragen zur technischen Sicherheit von Anlagen für bioethanolhaltige Kraftstoffe zu finden.

Die LV 47 verfolgt das Ziel, unter Bezug auf den Stand der Technik eine bundesweit akzeptierte Erkenntnisquelle für die Anforderungen an derartige Anlagen zur Verfügung zu stellen.
Der Länderausschuss für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik publiziert diese Handlungsanleitung im Rahmen der LASI-Veröffentlichungen mit dem Hinweis, diese Empfehlungen bis zum Vorliegen entsprechender technischer Regeln für Betriebssicherheit anzuwenden.

22 2006/20/05

LV 22 Arbeitsschutzmanagementsysteme - Handlungsanleitung zur freiwilligen Einführung und Anwendung von Arbeitsschutzmanagementsystemen (AMS) für kleine und mittlere Unternehmen (KMU)

zurückgezogen und durch LV 58 ersetzt

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Arbeitsschutzmanagementsysteme - Handlungsanleitung zur freiwilligen Einführung und Anwendung von Arbeitsschutzmanagementsystemen (AMS) für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) (LV 22)
 
Mai 2006 - Seiten 112 - Format A4 - ISBN 3-936415-20-X (Erstausgabe 2001)

Die Handlungsanleitung ermöglicht es kleinen und mittleren Unternehmen mit akzeptablem Aufwand in 22 allgemein verständlichen Arbeitsschritten ihr betriebliches Arbeitsschutzmanagementsystem einzuführen.
Jeder einzelne Arbeitsschritt ist gegliedert in die Abschnitte "Warum?",
"Was ist zu tun?" und "Ergänzende Hinweise".
Durch farbliche Markierungen bietet die Anleitung eine flexible Anwendung in Abhängigkeit der Größe und Gefahrgeneigtheit eines Unternehmens.

Zur weiteren Erleichterung enthält der Anhang detaillierte Umsetzungshilfen, wie die Tabellen zur Verknüpfung des Arbeitsschutzmanagementsystems mit Umwelt- und Qualitätsmanagementsystemen, ein Beispiel für Leitlinien für Sicherheit und Gesundheitsschutz, ein Muster für eine Verfahrensanweisung sowie Formblätter für Gefährdungsbeurteilung, Prüfplan, Prüfprotokoll, Schulungsplan, Auditplan u. a.

Auch Kleinstbetriebe, die noch kein vollständiges Arbeitsschutzmanagementsystem einführen wollen,
eine Verbesserung ihrer Arbeitsschutzorganisation und des Arbeitsschutzes aber dennoch anstreben, können durch die Handlungsanleitung wertvolle Anregungen erhalten.

Die Handlungsanleitung stellt eine spezifische Handlungshilfe im Sinne des
ILO-Leitfadens „Arbeitsschutzmanagementsysteme“ dar und erfüllt somit auch die Anforderungen des "Nationalen Leitfadens für Arbeitsschutzmanagementsysteme".

In der hier vorliegenden 2. Auflage wurden die Begriffe „Dokument“ und „Aufzeichnung“ in Anlehnung an die ISO 9000:2000 „Qualitätsmanagementsysteme - Grundlagen und Begriffe“ angepasst.
Der Anhang wurde aktualisiert, insbesondere die Verknüpfungstabelle zur Norm für Umweltmanagementsysteme (DIN EN ISO 14001:2004) und die Übersicht zum Vorschriften- und Regelwerk.
Zusätzlich wurde eine weitere Tabelle aufgenommen, die die Erfüllung des „Nationalen Leitfadens für Arbeitsschutzmanagementsysteme“ durch diese Handlungsanleitung darlegt.

44 2006/09/03

LV 44 Handlungsanleitung zur Beurteilung von überwachungsbedürftigen Anlagen nach § 1 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 Betriebssicherheitsverordnung für endzündliche Flüssigkeiten

(2017 zurück gezogen)

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Handlungsanleitung zur Beurteilung von überwachungsbedürftigen Anlagen nach § 1 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 Betriebssicherheitsverordnung für entzündliche Flüssigkeiten (LV 44)
 
März 2006 - 24 Seiten - A 4 - ISBN – 3-936415-43-9

Die Einbeziehung der Anlagen für wasserlösliche entzündliche Flüssigkeiten mit einem Flammpunkt zwischen 21° C und 55° C in den Geltungsbereich der Betriebssicherheitsverordnung hat vielfältige Fragen aus der betrieblichen Praxis sowohl in Bezug auf bestehende Lageranlagen und Füll- und Entleerstellen für wasserlösliche entzündliche Flüssigkeiten als auch auf neu zu errichtende Anlagen ausgelöst.
Der LV 44 verfolgt das Ziel, eine bundesweit akzeptierte Erkenntnisquelle für den Stand der Technik bei den überwachungsbedürftigen Anlagen für wasserlösliche entzündliche Flüssigkeiten zur Verfügung zu stellen.
Mit Zustimmung des Ausschusses für Betriebssicherheit publiziert der Länderausschuss für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik diese Handlungsanleitung im Rahmen der LASI-Veröffentlichungen und empfiehlt deren Anwendung bis zum Vorliegen entsprechender technischer Regeln für Betriebssicherheit.

43 2005/20/09

LV 43 Handlungsanleitung „Spritzlackieren von Hand bei der Holzbe- und –verarbeitung"

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Handlungsanleitung „Spritzlackieren von Hand bei der Holzbe- und –verarbeitung" (LV 43)
 
September 2005 - A 4 - 33 Seiten (inkl. Anhänge) - ISBN 3-936415-42-0

Mit Inkrafttreten der neuen Gefahrstoffverordnung am 01. Januar 2005 ist das Gefahrstoffrecht grundlegend geändert worden.
Infolge dieser Änderungen muss auch das technische Regelwerk angepasst werden.

Für Spritzaerosole (Lacktröpfchen) gibt es bisher keinen Luftgrenzwert.
Die Handlungsanleitung gilt für das Spritzlackieren von Hand im holzbe- und –verarbeitendem Gewerbe bei Verwendung branchenüblicher Lacksysteme und Farben einschließlich Beizen, und zwar bevorzugt beim Einsatz abgesaugter Spritzeinrichtungen wie Kabinen oder Spritzstände mit Trocken- oder Nasswand.

Bei Anwendung dieser Empfehlungen ist sichergestellt, dass eine Belastung durch Lack-Aerosole im Schichtmittel unter 3 mg/m³ einatembare Aerosole bleibt und folglich messtechnische Ermittlungen der Luftbelastung im Betrieb nicht erforderlich sind.

42 2005/18/09

LV 42 Handlungsanleitung "Schutzmaßnahmen zur Minimierung der Gefahrstoffexposition beim Schutzgasschweißen"

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Handlungsanleitung "Schutzmaßnahmen zur Minimierung der Gefahrstoffexposition beim Schutzgasschweißen" (LV 42)
 
September 2005 - 19 Seiten - A4 - ISBN 3-936415-41-2

An vielen Arbeitsplätzen der Metallverarbeitung in Industrie, Handwerk und Gewerbe werden moderne Schweißverfahren eingesetzt.
Mit der breiten Anwendung dieser Techniken sind aber auch spezifische Belastungen für die Beschäftigten verbunden.

Mit der vorliegenden Handlungsanleitung soll den Verantwortlichen in Klein- und Mittelbetrieben ein Instrument zur Selbstüberwachung an die Hand gegeben werden. Sie soll helfen, bestehende betriebliche Situationen bei Anwendung der Schutzgasschweißverfahren - Metallaktivgas-, Metallinertgas- und Wolframinertgasschweißen - sowie der mechanischen Metallnachbearbeitung (Schleifen, Putzen, Trennen etc.) zu beschreiben. Weiterhin werden Maßnahmen nach dem Stand der Technik dargestellt, die geeignet sind, die Exposition am Arbeitsplatz zu minimieren.

41 2005/20/04

LV 41 Handlungsanleitung zur Beleuchtung von Arbeitsstätten

Gesicherte arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse für Tageslicht in Gebäuden, künstliches Licht in Gebäuden und im Freien, Sicherheitsbeleuchtung

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Handlungsanleitung zur Beleuchtung von Arbeitsstätten (LV 41)
 
April 2005 - 35 Seiten - A4 - ISBN 3-936415-39-0

Diese Handlungsanleitung beschreibt den Stand der Technik, Arbeitsmedizin und Hygiene sowie sonstige gesicherte arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse für die Beleuchtung von Arbeitsstätten mit Tageslicht und mit künstlichem Licht einschließlich der Sicherheitsbeleuchtung, der Sicherheitsleitsysteme und der Sicherheitszeichen.
Soweit aus technologischer Sicht (z. B. Fotolabore, Druckgewerbe, Halbleiterindustrie) besondere Anforderungen an die Be-leuchtung bestehen, kann von den empfohlenen Richtwerten abgewichen werden. Hierbei ist die Wirkung auf die Beschäftigten im Rahmen der Beurteilung der Arbeitsbedingungen nach § 5 Arbeitsschutzgesetz zu ermitteln und deren Schutz zu gewährleisten.

Für eine schnelle Übersicht der Kriterien halten wir für Sie bereit:
Kurzfassung der LV 41 (4 Seiten)

39 2005/12/04

LV 39 Reinigung und Innenprüfung von Heizölverbrauchertanks

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Reinigung und Innenprüfung von Heizölverbrauchertanks (LV 39)

April 2005 - 28 Seiten - A4 - ISBN: 3-936415-37-4

Für die verschiedenen Tätigkeiten bei der Reinigung und Innenprüfung von Heizölverbrauchertanks werden – orientiert an den Ergebnissen „Grenzwerteinhaltung“ bzw. Grenzwertüberschreitung“ – Maßnahmen beschrieben, die den Betrieben für ihre Gefährdungsbeurteilung als Orientierung dienen und betriebliche Messungen entbehrlichen machen.

38 2005/09/04

LV 38 Handlungsanleitung für die Beurteilung von Arbeiten in sauerstoffreduzierter Atmosphäre

Oktober 2013 - zurück gezogen und ersetzt durch BGI 5162 „Arbeiten in sauerstoffreduzierter Atmosphäre“

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Handlungsanleitung zum Beurteilen von Arbeiten in sauerstoffreduzierten Räumen (LV 38)
 
Achtung: 2013 - zurück gezogen und ersetzt durch BGI 5162 „Arbeiten in sauerstoffreduzierter Atmosphäre“

April 2005 - Seiten 16 - Format A4 - ISBN 3-936415-36-6

Rechtzeitig Brandherde zu erkennen und sie wirkungsvoll zu bekämpfen ist das Ziel herkömmlicher Brandschutzstrategien.
In den letzten Jahren drängt eine neue Brandschutzstrategie auf den Markt, die von ihrem Ansatz her eine sehr hohe Effektivität des Brandschutzes verspricht und Schäden durch Brände und Brandbekämpfung gar nicht erst entstehen lässt. Brandvermeidung durch Sauerstoffreduktion in Bereiche

-- 2004/31/12

Handlungsanleitung "Grundsätzliche Anforderungen an akkreditierte Messstellen zum Vollzug des Gefahrstoffrechts"

LV 2.2 wird nicht mehr veröffentlicht - 2010 zurück gezogen. Wir verweisen auf die TRGS 402

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Handlungsanleitung "Grundsätzliche Anforderungen an akkreditierte Messstellen zum Vollzug des Gefahrstoffrechts" ( LV 2.2)
 
Achtung: zurück gezogen 2010 - 43 Seiten - A4 - ISBN: 3-936415-44-7 Inhalte der LV 2.2 sind in die TRGS 402 „Ermitteln und Beurteilen der Gefährdungen bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen: Inhalative Exposition“ einbezogen worden.

Bis zum 31.12.2004 wurden Messstellen von der Zentralstelle der Länder für Sicherheitstechnik (ZLS) akkreditiert.
Die anerkennungsrelevanten Grundanforderungen an die Messstellen ergaben sich aus der DIN EN ISO/IEC 17025 „Allgemeine Anforderungen an die Kompetenz von Prüf- und Kalibrierlaboratorien“, für Arbeitsplatzmessungen ergänzt und konkretisiert durch die „Richtlinien für die Akkreditierung von Messstellen zum Vollzug des Gefahrstoffrechts“, die erstmals im September 1995 vom LASI herausgegeben wurden.
Mit dem Inkrafttreten der neuen Gefahrstoffverordnung am 01.01.2005 ist die Anerkennung von Messstellen durch die zuständigen Behörden der Länder entfallen.
Die ZLS nimmt aus diesem Grund seit dem 01.06.2005 keine Akkreditierungsanträge mehr an.
Die Akkreditierungsrichtlinien der Länder haben in ihren ständig aktualisierten Versionen, zuletzt in der Fassung vom Februar 2003, zu einer guten Qualität der Messstellen beigetragen.

32 2004/20/12

LV 32 Kunststoffverwertung - Umgang mit Gefahrstoffen und biologischen Arbeitsstoffen bei der werkstofflichen Verwertung von Kunststoffen

(wird nicht mehr veröffentlicht - zurückgezogen)

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Kunststoffverwertung - Umgang mit Gefahrstoffen und biologischen Arbeitsstoffen bei der werkstofflichen Verwertung von Kunststoffen (LV 32)

Ausgabe 2004 - Seiten 23 - Format A 4 - ISBN 3-936415-28-5

LASI / ALMA-Empfehlungen: Verfahrens- und stoffspezifische Kriterien (VSK) für die Arbeitsbereichsüberwachung einschließlich Empfehlungen zur Minimierung der Belastung durch Gefahrstoffe.

Bei der werkstofflichen Verwertung werden wieder Erzeugnisse und Produkte aus den Kunststoffabfällen hergestellt.
Dies können z. B. Lärmschutzwände, hochwertige Paneele oder PVC-Fenster sein. Bei der rohstofflichen Verwertung wird der Kunststoff in seine Ausgangsstoffe zerlegt, z. B. zur Methanolgewinnung.
Eine energetische Verwertung wird z. B. bei der Zement- oder Stahlherstellung vorgenommen, wobei die Kunststoffabfälle als Energielieferanten oder Reduktionsmittel genutzt werden.

Diese LASI-Veröffentlichung zeigt Wege auf, um die Belastung der Beschäftigten durch Gefahrstoffe bei der werkstofflichen Verwertung von Kunststoffen zu minimieren, in dem sie Aussagen zum Stand der Technik macht und den Arbeitgeber bei seiner Überwachungspflicht unterstützt.

Werden die in Kapitel 5.1 dieser Empfehlungen beschriebenen verfahrens- und stoffspezifischen Bedingungen erfüllt, so ergibt sich aus den vorliegenden Messungen für alle relevanten Einzelstoffe (nach TRGS 402) und Stoffgemische (nach TRGS 403) der Befund „Einhaltung des Grenzwertes“. Der Befund basiert auf den jeweiligen Maximalwerten der vorliegenden Messwertkollektive zu den einzelnen Gefahrstoffen.

31 2003/20/11

LV 31 Ermittlung psychischer Fehlbelastungen am Arbeitsplatz und Möglichkeiten der Prävention

Handlungsanleitung für die Arbeitsschutzverwaltungen der Länder

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Handlungsanleitung für die Arbeitsschutzverwaltungen der Länder zur Ermittlung psychischer Fehlbelastungen am Arbeitsplatz und zu Möglichkeiten der Prävention (LV 31)
 
Ausgabejahr 2003 - Seiten 35 - Format A4 - ISBN 3-936415-27-7

Die vorliegende Handlungsanleitung zeigt mit 8 Handlungsschritten und 10 vertiefenden Modulen, wie die ASV’en bei der „Ermittlung und Prävention psychischer Fehlbelastungen2“ im Betrieb vorgehen können.
Im Sinne eines Baukastensystems können die einzelnen Elemente entweder in der aufgezeigten Reihenfolge oder in vorhandene Konzepte integriert, d.h. einzeln genutzt werden.
Art und Umfang der aufsichtsbezogenen Aktivitäten hängen von den spezifischen Konzepten und Möglichkeiten der einzelnen Länder ab.
Dazu zählt z.B. die Entscheidung, ob, in welchem Ausmaß und mit welchen
Instrumenten die ASV’en selbst Belastungen „vor Ort“ ermitteln.
Daher werden keine Empfehlungen zum Einsatz eines bestimmten
Erhebungsinstrumentes gegeben..

11 2003/20/09

LV 11 Schutz schwangerer Frauen vor Benzolexposition in Verkaufsräumen von Tankstellen und an anderen Arbeitsplätzen

(wird nicht mehr veröffentlicht - zurück gezogen)

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Schutz schwangerer Frauen vor Benzolexposition in Verkaufsräumen von Tankstellen und an anderen Arbeitsplätzen (LV 11)
 
Achtung : Download wird wegen des ungültigen Interventionswerts nicht mehr angeboten.

September 2003 - Seiten 28 - Format A4 - ISBN 3-936415-09-9

Weil in Ottokraftstoffen der Zusatz von Benzol (krebserzeugend) noch erforderlich ist, müssen schwangere Beschäftigte in Verkaufsräumen von Tankstellen und an anderen Arbeitsplätzen vor einer Exposition mit diesem Stoff geschützt werden.

Die LV 11 enthält einen Interventionswert (25 µg/m³), bei dessen Überschreitung Maßnahmen technischer oder organisatorischer Art zum Schutz der Schwangeren erforderlich werden. Die Handlungsanleitung enthält neben einem Maßnahmenkatalog auch die Beschreibung eines geeigneten Messverfahrens.

33 2003/20/06

LV 33 Grundsätze der Behördlichen Systemkontrolle

Handlungsanleitung: Teil A wurde zurück gezogen und durch LV 54 ersetzt Teil B wurde zurück gezogen und durch LV 58 ersetzt

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Grundsätze der Behördlichen Systemkontrolle (LV 33)
 
Juli 2003 - Seiten 29 - Format A4 - ISBN 3 – 936415 – 29 – 3

Achtung!
Teil A wird zurückgezogen und durch LV 54 ersetzt,
Teil B wird zur Zeit überarbeitet

In der betrieblichen Praxis der Unternehmen bestehen sehr viele unterschiedliche Strategien, um den Anforderungen des Arbeitsschutz- und Arbeitssicherheitsgesetzes bezüglich einer Arbeitsschutzorganisation gerecht zu werden.
Dabei hat sich die Einführung eines Arbeitsschutzmanagementsystems als besonders wirkungsvoll erwiesen.

Neben der Erhöhung des wirtschaftlichen Erfolgs einer Organisation, hat sich vor allen Dingen die Erkenntnis durchgesetzt, dass Arbeitsschutzmanagementsysteme als Instrument zur Prävention effektiv wirken.
Der Arbeitsschutz wird dabei in die betrieblichen Abläufe integriert und gewährleistet bzw. verbessert somit nachhaltig die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten bei der Arbeit und ihrem Arbeitsumfeld.

29 2002/20/12

LV 29 Handlungsanleitung zur Beurteilung der Arbeitsbedingungen beim Ziehen und Schieben von Lasten

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Handlungsanleitung zur Beurteilung der Arbeitsbedingungen beim Ziehen und Schieben von Lasten (LV 29)
 
Ausgabejahr 2002 - Seiten 12 - Format A4 - ISBN 3-936415-25-2

Die Lastenhandhabungsverordnung gilt für alle manuellen Handhabungen von Lasten, die auf Grund ungünstiger ergonomischer Bedingungen eine Gefährdung für Sicherheit und Gesundheit mit sich bringen.
Auch Zieh- und Schiebetätigkeiten können mit dem Risiko mechanischer Fehlbelastungen verbunden sein.

Diese Handlungsanleitung stellt eine Möglichkeit vor, über Leitmerkmale wie Zeit, Masse, Körperhaltung, Positioniergenauigkeit, Bewegungsgeschwindigkeit und Ausführungsbedingungen die Arbeitsbedingungen beim Ziehen und Schieben orientierend zu beurteilen und Gestaltungserfordernisse abzuleiten.
Ein Computerprogramm zur vorgestellten Methode erleichtert Ihnen die online Beurteilung.

28 2002/20/09

LV 28 Konzept zur Ermittlung psychischer Fehlbelastungen am Arbeitsplatz und zu Möglichkeiten der Prävention

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Konzept zur Ermittlung psychischer Fehlbelastungen am Arbeitsplatz und zu Möglichkeiten der Prävention (LV 28)

Ausgabejahr 2002 - Seiten 33 - Format A4 - ISBN 3-936415-24-2

Psychische Über- und Falschbelastungen am Arbeitsplatz schädigen nicht nur die Gesundheit der Menschen, sondern wirken sich auch auf die Leistungsfähigkeit der Betriebe negativ aus.
Eine Studie der Internationalen Arbeitsorganisation aus dem Jahr 2000 kommt zu dem Ergebnis, dass in Deutschland jeder 7. Fall von Frühinvalidität und jeder 6. Krankheitstag durch psychische Fehlbelastungen verursacht sind.
Die gesamten Folgekosten werden auf rund 70 Mrd. Euro geschätzt. Europaweit klagen mehr als ein Viertel aller Beschäftigten über arbeitsbedingte Gesundheitsprobleme infolge von Stress, Tendenz zunehmend.

Vor diesem Hintergrund hat der Länderausschuss für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe aller Länder unter Leitung Bayerns beauftragt, ein "Konzept zur Ermittlung psychischer Fehlbelastungen am Arbeitsplatz und zu Möglichkeiten der Prävention" zu erstellen. Die Informationen des Konzeptes sind nicht nur für die Arbeitsschutzverwaltungen der Länder geeignet, sondern von allen nutzbar, die mit diesen Themen zu tun haben oder sich dafür interessieren.

Zur praktischen Umsetzung des Konzeptes wird die interdisziplinäre Arbeitsgruppe eine "Handlungsanleitung für die Arbeitsschutzverwaltungen der Länder zur Ermittlung psychischer Fehlbelastungen und zu Möglichkeiten der Prävention" erstellen, die als LV 31 erscheinen wird.

26 2002/01/01

LV 26 Umgang mit Gefahrstoffen beim Recycling von Kraftfahrzeugen

(wird nicht mehr veröffentlicht - 2007 zurück gezogen)

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Umgang mit Gefahrstoffen beim Recycling von Kraftfahrzeugen (LV 26)

Ausgabejahr 2002 - Seiten 36 - Format A4 - ISBN 3-936415-22-6  

LASI/ALMA-Empfehlungen gelten für Verwertungsbetriebe für Kraftfahrzeuge, die über eine Bescheinigung nach § 4 Abs. 2 AltautoV verfügen oder Entsorgungsfachbetrieb sind.
Die LASI/ALMA-Empfehlungen sollen in die TRGS 420 aufgenommen werden.
Mit diesen Empfehlungen werden alle Tätigkeiten, bei denen Altfahrzeuge, Unfall- und Testfahrzeuge trocken gelegt und demontiert werden, abgedeckt.

LASI/ALMA-Empfehlungen unterstützen den Arbeitgeber bei seiner Überwachungspflicht.
Im Rahmen einer Branchenuntersuchung wurden durch systematisches Erheben und Bewerten von Expositionsmesswerten in Arbeitsbereichen Gefährdungsbeurteilungen durchgeführt, die der Arbeitgeber nach Prüfung der Anwendbarkeit auf seine betriebliche Situation übernehmen kann.
Im Ergebnis wird dadurch der einzelbetriebliche messtechnische Ermittlungsaufwand erheblich reduziert, u. U. sogar ganz aufgehoben. 

Darüber hinaus enthalten die Empfehlungen weitere Hinweise für den Arbeitgeber, wie z.B. zusätzliche Gefahrstoffinformationen einschließlich Informationen über Ersatzstoffe oder Ersatzverfahren, technische Minimierungsmaßnahmen und andere Maßnahmen des stoffbezogenen Arbeitsschutzes.

27 2002/01/01

LV 27 Umgang mit Gefahrstoffen bei der manuellen Zerlegung von Bildschirm- und anderen Elektrogeräten

(wird nicht mehr veröffentlicht - 2007 zurück gezogen)

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Umgang mit Gefahrstoffen bei der manuellen Zerlegung von Bildschirm- und anderen Elektrogeräten (LV 27)

Ausgabejahr 2002 - Seiten 26 - Format A4 - ISBN 3-936415-23-4  

Jährlich fallen in der Bundesrepublik Deutschland rund 2 Millionen Tonnen Elektro- und Elektronikschrott mit rund 5 Millionen Bildröhren an.
Mit dem in Kraft treten des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes (KrW-/AbfG) unterliegen die Hersteller und Vertreiber von Elektrogeräten dem Verwertungsgebot. Altgeräte werden zerlegt und in Wertstofffaktionen getrennt, um diesem Verwertungsgebot zu entsprechen.
 
In den vorliegenden LASI/ALMA-Empfehlungen werden die Kriterien für die Einhaltung von Grenzwerten festgelegt, unter denen bei bestimmten Zerlegearbeiten von Bildschirm- und anderen Elektrogeräten der Unterhaltungs- und Haushaltselektronik, Datenverarbeitung und Bürotechnik bzw. deren zugehörigen Baugruppen Kontrollmessungen durch Kontrollmaßnahmen ersetzt werden können. 

Bei Zerlegearbeiten im Sinne dieser LASI/ALMA-Empfehlungen handelt es sich um manuelle Zerlegearbeiten in Arbeitsbereichen, in denen

  • Bildschirmgeräte (z.B. Fernseher, Computermonitore, Oszillographen und ähnliches) und andere Elektrogeräte (z.B. Telefone, Computer, Staubsauger, Unterhaltungselektronik) bereitgestellt und unter Verwendung von Handwerkzeugen demontiert werden,
  • und/oder Bildröhren belüftet werden,
  • und/oder eine Entfernung schadstoffhaltiger Bauteile stattfindet.

     

Die LASI/ALMA-Empfehlung soll in die TRGS 420 aufgenommen werden.

 

 

25 2001/11/12

LV 25 Ersatzstoffe in der Metallreinigung

(wird nicht mehr veröffentlicht - 2007 zurück gezogen)

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Ersatzstoffe in der Metallreinigung (LV 25)

Ausgabejahr 2001 - Seiten 29 - Format A4 - ISBN 3-89277-231-2  

Die LASI-Veröffentlichung greift die in mehreren EU-Projekten gewonnenen Erkenntnisse über den möglichen Einsatz von Pflanzenölestern in der Metallreinigung auf und konkretisiert die Ersatzstoffforderung der Gefahrstoffverordnung für diesen Tätigkeitsbereich. 

Die LV 25 bezieht sich auf den Einsatz von Reinigungsmitteln auf der Basis von Pflanzenölestern und hochsiedenden Kohlenwasserstoffen und beschreibt Verwendungsbeschränkungen für konventionelle, leicht flüchtige organische Lösemittel.
Der Einsatz dieser Ersatzstoffe bedingt, dass das gesundheitliche Risiko von Arbeitnehmern deutlich verringert wird.
Die LV 25 lehnt sich dabei eng an die Empfehlungen der Brancheninitiative zur Reduzierung von Lösemittelemissionen bei der Metallreinigung an. 

Darüber hinaus stellt die LASI-Veröffentlichung im Anhang Arbeitshilfen (Erfassungsbogen, Bewertung der Priorität und der Einsetzbarkeit) zur Verfügung, die einen praxisgerechten Einsatz vor Ort erleichtern sollen.

9 2001/11/02

LV 9 Handlungsanleitung zur Beurteilung der Arbeitsbedingungen beim Heben und Tragen von Lasten

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Handlungsanleitung zur Beurteilung der Arbeitsbedingungen beim Heben und Tragen von Lasten (LV 9)

Ausgabejahr 2001 - Seiten 36 - Format A4 - ISBN 3-9807775-0-2  

Vierte, überarbeitete Auflage

Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems zählen zu den am häufigsten genannten Gründen für krankheitsbedingte Fehlzeiten.
Da die arbeitsbedingten Belastungen nicht unwesentlich an diesen Erkrankungen beteiligt sind, soll die Handlungsanleitung den Arbeitgeber branchenunabhängig in die Lage versetzen, den Verpflichtungen aus der Lastenhandhabungsverordnung nachzukommen. 

Der Arbeitgeber soll Belastungen am Arbeitsplatz durch Hebe- und Tragetätigkeiten hinsichtlich ihres Gefährdungspotentials beurteilen, Gestaltungsdefizite erkennen und präventiv tätig werden.

-- 2000/11/10

Bildschirmarbeitsverordnung: Auslegungshinweise zu den unbestimmten Rechtsbegriffen

(2017 zurück gezogen)

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Bildschirmarbeitsverordnung: Auslegungshinweise zu den unbestimmten Rechtsbegriffen

Ergänzung zur Handlungsanleitung zur Beurteilung der Arbeitsbedingungen bei der Bildschirmarbeit (LV 14) 

Ausgabejahr 2000 - Seiten 13 - Format A4 - ISBN 3-936415-07-2  

Die Auslegungshinweise dienen als Wegweiser für die Aufsichtskräfte der Staatlichen Ämter für Arbeitsschutz / Gewerbeaufsichtsämter und zur Unterstützung der für den Arbeitsschutz Verantwortlichen in den Unternehmen. Sie sollen den Aufsichtskräften helfen, ihren Ermessensspielraum abzustecken
bzw. fachkundig auszunutzen. 

Dabei wurde, neben der Begründung der Bundesregierung zur Bildschirmarbeitsverordnung und diversen Publikationen, auch auf die einschlägigen Urteile des Europäischen Gerichtshofes (EUGH) Bezug genommen.

20 1999/11/12

LV 20 Handlungsanleitung zur Beurteilung der Arbeitsbedingungen an Kassenarbeitsplätzen

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Handlungsanleitung zur Beurteilung der Arbeitsbedingungen an Kassenarbeitsplätzen (LV 20)

Ausgabejahr 1999 - 112 Seiten - Format A4 - ISBN 3-936415-18-8  

Die Vielzahl unterschiedlicher Arten von Kassenarbeitsplätzen sicher, ergonomisch und auch noch kundengerecht zu betreiben, stellt ebenso wie die komplexe Gefährdungsbeurteilung von solchen Arbeitsplätzen eine besondere Anforderung an Hersteller, Anwender und Aufsichtsbehörden dar. 

Diese Handlungsanleitung löst die bisher zur Beurteilung von Kassen verwendeten "Mindestanforderungen an Kassen" von 1984 ab.
Sie enthält in vier Arbeitsblättern ein orientierendes Verfahren zur Beurteilung der Arbeitsbedingungen, welches gleichzeitig zur Dokumentation der Gefährdungsbeurteilung wie auch zur Ableitung von Maßnahmen verwendet werden sollte.

19 1999/11/08

LV 19 Beschichten von Industriefußböden und anderen großen Flächen in Innenräumen mit Methylmethacrylat (MMA)-Harzen

Empfehlung für verfahrens- und stoffspezifische Kriterien (VSK) für die Arbeitsbereichsüberwachung (wird nicht mehr veröffentlicht - 2007 zurück gezogen)

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Beschichten von Industriefußböden und anderen großen Flächen in Innenräumen mit Methylmethacrylat (MMA)-Harzen (LV 19)

LASI / ALMA-Empfehlung für verfahrens- und stoffspezifische Kriterien (VSK) für die Arbeitsbereichsüberwachung

Ausgabejahr 1999 - Seiten 13 - Format A4 - ISBN 3-936415-17-X  

Um insbesondere Klein- und Mittelbetrieben bei der Umsetzung der Überwachungspflicht nach § 18 Gefahrstoffverordnung praktische Hilfen an die Hand zu geben, werden verfahrens- und stoffspezifische Kriterien (VSK) erarbeitet, die in der TRGS 420 veröffentlicht werden.
Die LASI / ALMA-Empfehlung (LV 19) ist die erste von den Ländern erarbeitete VSK. 

Beim Beschichten von Fußböden mit Methylmethacrylat (MMA)-Harzen ist grundsätzlich davon auszugehen, dass die Luftgrenzwerte von MMA überschritten werden.
Bei Arbeiten mit MMA sind deshalb auf jeden Fall die entsprechenden Schutzmaßnahmen zu treffen, die in dieser LASI-Veröffentlichung beschrieben werden.

18 1999/11/05

LV 18 Leitfaden "Schutz vor Latex-Allergien"

(wird nicht mehr veröffentlicht - 2007 zurück gezogen)

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Leitfaden "Schutz vor Latex-Allergien" (LV 18)

Ausgabejahr 1999 - Seiten 22 - Format A4 - ISBN 3-936415-16-1  

In immer stärkerem Ausmaß sind sensibilisierende Stoffe Ursache für gesundheitliche Belastungen am Arbeitsplatz.
Insbesondere die Entwicklung berufsbedingter Latex-Allergien nimmt inzwischen besorgniserregende Dimensionen an. 

Diese LASI-Veröffentlichung soll nicht nur den Arbeitsschutzbehörden der Länder als Grundlage für eine einheitliche Vollzugstätigkeit dienen,
sondern sie soll auch Arbeitgeber und Beschäftigte, Sicherheitsfachkräfte und Arbeitsmediziner, Betriebs- und Personalräte, Fachverbände und Gewerkschaften informieren, um die Ursache dieser schwerwiegenden gesundheitlichen Belastung zu bekämpfen und den Einsatz von möglichen Ersatzstoffen zu unterstützen.

17 1999/11/04

LV 17 Leitfaden "Künstliche Mineralfasern"

Handlungsanleitung für die Beurteilung von und den Umgang mit Mineralfaserprodukten. (wird nicht mehr veröffentlicht - zurück gezogen)

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Leitfaden "Künstliche Mineralfasern" (LV 17)

Handlungsanleitung für die Beurteilung von und den Umgang mit Mineralfaserprodukten
Wird nicht mehr veröffentlicht.
Ausgabejahr 1999 - Seiten 20 - Format A4 - ISBN 3-936415-15-3  

Beim Umgang mit künstlichen Mineralfasern (KMF) gelten die besonderen Bestimmungen des Anhangs V Nr. 7 der Gefahrstoffverordnung.
Mit der LASI-Veröffentlichung LV 17 werden die wesentlichen Regelungen dieses Anhangs erläutert. Insbesondere wird hingewiesen auf die

      

  • Bewertung (Einstufung, Kriterien für die Biolöslichkeit),
  • Maßnahmen beim Umgang mit KMF-Produkten und
  • Abfallentsorgung

Vorrangig soll der Leitfaden den Arbeitsschutzbehörden der Länder dazu dienen, die KMF-Problematik nach gleichen Grundsätzen zu beurteilen. Darüber hinaus soll er den Unternehmen einen Weg aufzeigen, wie die bestehenden Vorschriften wirksam umgesetzt werden können.

 

 

15 1998/11/12

LV 15 Leitlinien des Arbeitsschutzes in Abfallbehandlungsanlagen

Wird nicht mehr veröffentlicht. Wir verweisen auf die TRBA 214

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Leitlinien des Arbeitsschutzes in Abfallbehandlungsanlagen (LV 15)

Mit der Herausgabe dieser LASI-Leitlinien wurde die LASI-Veröffentlichung LV 1 ersetzt. Die LV 15 wird ebenfalls nicht mehr veröffentlicht. 

Ausgabejahr 1998 - Seiten 37 - Format A4 - ISBN 3-936415-13-7  

Die rasche technische und strukturelle Fortentwicklung der Abfallentsorgung war Anlass für den LASI, ein umfassend gestaltetes Handlungskonzept für den Arbeitsschutz in Recyclinganlagen zu verabschieden.
Es wurde in weiten Teilen unter Beteiligung und in Abstimmung mit den Sozialpartnern erarbeitet.
Die Anleitung versteht sich daher als eine branchenbezogene und überbetriebliche Unterstützung der Verantwortlichen für den Arbeitsschutz in den Unternehmen der Abfallwirtschaft

14 1998/11/09

LV 14 Handlungsanleitung zur Beurteilung der Arbeitsbedingungen bei der Bildschirmarbeit

(2017 zurück gezogen)

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Handlungsanleitung zur Beurteilung der Arbeitsbedingungen bei der Bildschirmarbeit (LV 14)

Ausgabejahr 1998 - Seiten 34 - Format A4 - ISBN 3-936415-12-9  

Zweite, überarbeitete Auflage 

Diese Handlunganleitung soll Grundlage bei der Beratung der Arbeitgeber und der Überprüfung der Bildschirmarbeitsplätze sein. Sie ist so konzipiert, dass auch kleine und mittlere Unternehmen mit möglichst geringem Aufwand die Forderungen der Bildschirmarbeitsverordnung erfüllen können. Dabei galt es, aus der Vielzahl vorhandener Verfahren und Methoden einen qualifizierten Vorschlag zur Gefährdungsbeurteilung zu erarbeiten. 

Das mehrstufige Verfahren gibt einen groben Überblick über Gestaltungserfordernisse an den Bildschirmarbeitsplätzen.
Außerdem wird darin deutlich, wann die Einschaltung von Arbeitsschutzexperten
bzw. vertiefende Verfahren zur Beurteilung der Arbeitsbedingungen an Bildschirmgeräten erforderlich sind.

13 1997/11/12

LV 13 Leitlinien für den Arbeitsschutz in biologischen Abfallbehandlungsanlagen

Wird nicht mehr veröffentlicht. Wir verweisen auf die TRBA 214

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Leitlinien für den Arbeitsschutz in biologischen Abfallbehandlungsanlagen (LV 13)

Ausgabejahr 1997 - Seiten 44 - Format A4 - ISBN 3-936415-11-0  

Der Umgang mit den in biologischen Abfallbehandlungsanlagen umzusetzenden organischen Materialien führt für die betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer neben der Beeinträchtigung durch ergonomische Mängel, Lärm, Geruch, Staub und Dieselmotoremissionen vor allem zu einer Belastung durch biologische Arbeitsstoffe. 

In den Leitlinien sind die erforderlichen technischen und organisatorischen Maßnahmen zur sicheren Gestaltung der Arbeitsplätze in biologischen Abfallbehandlungsanlagen aufgeführt.

12 1997/11/09

LV 12 Leitfaden "Ersatzstoffe und Verwendungsbeschränkungen in der Reinigungstechnik im Offsetdruck"

(wird nicht mehr veröffentlicht - 2007 zurück gezogen)

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Leitfaden "Ersatzstoffe und Verwendungsbeschränkungen in der Reinigungstechnik im Offsetdruck" (LV 12)

Ausgabejahr 1997 - Seiten 32 - Format A4 - ISBN 3-936415-10-2  

Dieser Leitfaden konkretisiert das Ersatzstoffgebot der Gefahrstoffverordnung für Reinigungsarbeiten im Offsetdruck. Er bezieht sich auf den Einsatz von Wasch- und Reinigungsmitteln auf Basis von Pflanzenölderivaten (bzw. entsprechender synthetischer Produkte) und hochsiedender Kohlenwasserstoffe und beschreibt Verwendungsbeschränkungen für konventionelle, leicht flüchtige organische Lösemittel. 

Der Leitfaden wendet sich unmittelbar an die Aufsichtsbehörden der Länder.
Er bietet dem Aufsichtspersonal die notwendigen Informationen für die Beratung in den Betrieben und stellt eine Anleitung für ein einheitliches Handeln zur Durchsetzung des Ersatzstoffgebots dar.

10 1996/11/12

LV 10 Umsetzung der Gleichwertigkeitsklausel bei überwachungsbedürftigen Anlagen

Wird nicht mehr veröffentlicht - 2015 zurück gezogen

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Umsetzung der Gleichwertigkeitsklausel bei überwachungsbedürftigen Anlagen (LV 10)

Wird nicht mehr veröffentlicht - 2015 zurück gezogen

Ausgabejahr 1996 - Seiten 19 - Format A4 - ISBN 3-936415-08-0  

Die in der Bundesrepublik geübte Verwaltungspraxis, für in der Europäischen Union / im Europäischen Wirtschaftsraum hergestellte überwachungsbedürftige Anlagen bei Abweichungen vom technischen Regelwerk förmliche Ausnahmen zu verlangen, wurde von der Kommission der Europäischen Gemeinschaft beanstandet. 

Deshalb wurde in einzelnen Verordnungen für überwachungsbedürftige Anlagen eine sogenannte Gleichwertigkeitsklausel übernommen, bei deren Einhaltung das Erfordernis einer förmlichen Ausnahme entfällt.
Wie die Anwendung der Gleichwertigkeitsklausel ländereinheitlich gehandhabt werden soll, wird in der LV 10 erläutert.

8 1996/11/03

LV 8 Mehlstaub in Backbetrieben

Handlungsanleitung der Länderarbeitsschutzbehörden und der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten. (wird nicht mehr veröffentlicht - zurück gezogen)

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Mehlstaub in Backbetrieben (LV 8)

Handlungsanleitung der Länderarbeitsschutzbehörden und der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten
Wird nicht mehr veröffentlicht.
Ausgabejahr 1996 - Seiten 39 - Format A4 - ISBN 3-936415-06-4  

Die Handlungsanleitung wurde von Vertretern der Bundesländer und der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten erarbeitet.
Sie soll die gegenwärtigen Erkenntnisse über die Senkung des Gesundheitsrisikos durch Mehlstäube, andere Allergene und betriebliche Bedingungen in Backbetrieben zusammenfassen. 

Darüber hinaus soll diese Handlungsanleitung darauf hinwirken, dass die Staubkonzentration an Arbeitsplätzen in Backbetrieben nach dem Stand der Technik gesenkt wird.
Hierzu werden die erforderlichen technischen Maßnahmen zur Staubreduzierung in diesen Betrieben beschrieben und umfassend über Hygienemaßnahmen informiert.

7 1996/11/02

LV 7 Leitfaden zur Ermittlung und Beurteilung der Konzentration von Bakterien und Pilzen in der Luft in Arbeitsbereichen

Wird nicht mehr veröffentlicht. Wir verweisen auf die TRBA 405

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Leitfaden zur Ermittlung und Beurteilung der Konzentration von Bakterien und Pilzen in der Luft in Arbeitsbereichen (LV 7)

LV 7 wird nicht mehr veröffentlicht. Wir verweisen an dieser Stelle auf TRBA 405 und 430. 

Ausgabejahr 1996 - Seiten 21 - Format A4 - ISBN 3-936415-05-6  

Dieser Leitfaden legt für die Überwachung von Arbeitsbereichen allgemeine Anforderungen an die Ermittlung der Konzentration von Bakterien und Pilzen in der Luft in Arbeitsbereichen fest.
Er informiert, wie gemessene Werte im Hinblick auf die Einhaltung eines vorgegebenen Biorichtwertes (BioRW) zu beurteilen sind. 

Der Anwendungsbereich gilt zunächst für die Arbeitsbereiche von Wertstoffsortieranlagen, für die ein BioRW festgelegt wurde, und soll nach sorgfältiger Prüfung um weitere Arbeitsbereiche erweitert werden.

6 1996/11/01

LV 6 Leitfaden für den sicheren Umgang mit Mikroorganismen der Risikogruppe 3**

Wird nicht mehr veröffentlicht. Wir verweisen auf die TRBA 100

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Leitfaden für den sicheren Umgang mit Mikroorganismen der Risikogruppe 3** (LV 6)

LV 6 wird nicht mehr veröffentlicht. Wir verweisen an dieser Stelle auf TRBA 105. 

Ausgabejahr 1996 - Seiten 19 - Format A4 - ISBN 3-936415-04-8  

Beschäftigte in der Forschung und in mikrobiologisch-diagnostischen Laboratorien, die mit Viren, Bakterien oder Parasiten umgehen, können einem potentiellen Risiko der Exposition gegenüber 3**-Organismen ausgesetzt sein. 

Der Leitfaden richtet sich an die Betreiber medizinisch-mikrobiologischer und Forschungslaboratorien und an die dort Beschäftigten, die mit Organismen der Risikogruppe 3** umgehen.
Gleichzeitig ist der Leitfaden als Hilfeleistung für Laborleiter, Sicherheitsbeauftragte und Betriebsärzte gedacht und Grundlage für ein ländereinheitliches Verwaltungshandeln der Aufsichtsbehörden.

5 1996/10/01

LV 5 Arbeitsschutzmaßnahmen bei Ozonbelastung am Arbeitsplatz

(wird nicht mehr veröffentlicht - wurde 2007 zurück gezogen)

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Arbeitsschutzmaßnahmen bei Ozonbelastung am Arbeitsplatz (LV 5)

Ausgabejahr 1996 - Seiten 26 - Format A4 - ISBN 3-936415-03-X  

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Bauwirtschaft, im Gartenbau oder der
Land- und Forstwirtschaft sehen sich zunehmend mit dem Risikofaktor Ozon konfrontiert.
Aber auch bei Tätigkeiten in Innenräumen, wie an Schweißarbeitsplätzen, bei der Laser- und UV-Technik sowie am Fotokopiergerät, wird Ozon freigesetzt. 

Die LASI-Veröffentlichung (LV 5) enthält einen Maßnahmenkatalog, der den Aufsichtsbehörden eine Grundlage für ein ländereinheitliches Verwaltungshandeln bei der Umsetzung von Arbeitsschutzmaßnahmen bei hohen Ozonbelastungen geben soll.

4 1996/08/01

LV 4 Qualitätssicherungs-Handbuch (QSH)

(wird nicht mehr veröffentlicht - wurde 2007 zurück gezogen)

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Oualitätssicherungs-Handbuch - QSH (LV 4)

Ausgabejahr 1996 - Seiten 32 - Format A4 - ISBN 3-936415-02-1  

Um den ständig steigenden Qualitätsansprüchen bezüglich Probenahme, Wahl der geeigneten Messverfahren sowie die Rückverfolgbarkeit des gesamten Ablaufs einer Arbeitsplatzmessung vom Auftragseingang bis zur Archivierung gerecht zu werden, wurde das Qualitätssicherungshandbuch (QSH) erarbeitet. 

Ziel ist es, die Anforderungen an die Qualitätssicherung der staatlichen Messstellen, die von den Ländern und den Bundesoberbehörden eingerichtet wurden, festzuschreiben.
Diese LASI-Veröffentlichung (LV 4) soll aber auch als Anregung für ähnliche Anstrengungen aller auf dem Gefahrstoffsektor tätigen Messstellen dienen.

3 1996/07/01

LV 3 Musterleitfaden zur Umsetzung der Gefahrstoffverordnung und der TRGS 553 "Holzstaub" zum Schutz vor den Gefahren durch Holzstaub

(wird nicht mehr veröffentlicht - zurück gezogen)

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Musterleitfaden zur Umsetzung der Gefahrstoffverordnung und der TRGS 553 "Holzstaub" zum Schutz vor den Gefahren durch Holzstaub (LV 3)

Ausgabejahr 1996 - Seiten 33 - Format A4 - ISBN 3-936415-01-3  

Aufgrund von Umsetzungsproblemen der Regelung der TRGS 553 "Holzstaub" wurde der Musterleitfaden in Abstimmung mit dem Bundesverband des holz- und kunststoffverarbeitenden Handwerks (BHKH) erarbeitet. 

Die wesentlichen Zielsetzungen des Musterleitfadens, 

  • der einheitliche Verwaltungsvollzug der TRGS "Holzstaub" durch die Aufsichtsbehörden der Länder sowie
  • die Umsetzung technischer Maßnahmen zur Holzstaubminimierung, 

können nunmehr von den Aufsichtsbehörden und den Anwendern in den Betrieben bei ihrer täglichen Arbeit berücksichtigt werden.

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